Pressemitteilung

21.02.2019

IHK-Lehrwerkstatt rüstet sich

Für die Fachkräfte der Zukunft

Die IHK hat ihre Lehrwerkstatt in Albstadt-Tailfingen runderneuert und aufgerüstet.

Lernen ganz praktisch. Klaus Haasis (Mitte) erklärt Carmen Münch und Stefan Goth die CNC-Drehmaschine in der Lehrwerkstatt.

Der Geruch von frischer Farbe hängt noch in der Luft. Die IHK-Lehrwerkstatt ist in den letzten Wochen vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss des Gebäudes an der Goethestraße 98 in Albstadt umgezogen. Im Ergebnis erstrahlen die Werkstatträume auf 400 Quadratmetern in frischem Glanz, der Maschinenpark ist technisch auf- und nachgerüstet worden. „Wir bilden hier die Fachkräfte der Zukunft aus, da müssen wir auf dem aktuellen Stand sein“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp.

In der Lehrwerkstatt besuchen junge Frauen und Männer den Grundlehrgang aller Metall- und Elektroberufe und erlernen praktische technische Fähigkeiten und Kenntnisse, die sie in ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben nicht erhalten können. Bis zu 16 Lehrlinge können gleichzeitig ausgebildet werden und beispielweise drehen, fräsen, bohren, biegen, messen oder schleifen lernen sowie die Programmierung der CNC-Fräse oder der CNC-Drehmaschine. Die Kurse dauern jeweils zwischen einem halben und ganzen Jahr. Daneben gibt es regelmäßig kürzere Kurse zur Prüfungsvorbereitung in Metallberufen.

Für die Ausbildung ist Werkstattleiter Klaus Haasis zuständig. Er ist Chef über sechs Dreh-, vier Fräs- und zwei CNC-Maschinen und kümmert sich um die Auszubildenden während ihrer Zeit in der Lehrwerkstatt. Die jungen Leute dürfen immer ein gemeinsames Projekt entwickeln, bei dem sie das Gelernte anwenden können. „Da haben die Jungs und Mädels schon tolle Sachen gebaut: Einen Elektroroller, Dampfmaschinen oder ein Modell vom Fernsehturm“, erzählt Haasis.

Orts- und praxisnah
„Die Lehrwerkstatt ist ein wichtiger Teil der dualen Ausbildung im Zollernalbkreis, weil wir orts- und praxisnah schulen“, erläutert Wolfgang Epp. Diese Rolle sollen die Lehrwerkstatt und die im gleichen Haus beheimatete IHK-Akademie der Weiterbildung auch in Zukunft innehaben. Auch die Bildung wird sich digitalisieren, ist Epp überzeugt. „In wenigen Jahren wird dieses Gebäude ein digitales Bildungszentrum sein, in dem klassische und modernste Angebote für die Aus- und Weiterbildung zusammenkommen – mit digitalen Prüfungsräumen und E-Learning-Plattformen.“

Hintergrund: Die Lehrwerkstatt
Die ursprünglich „Ausbildungswerkstatt“ genannte Lehrwerkstatt der IHK wurde 1967 gegründet und war damals in Ebingen angesiedelt. Seit 1989 ist sie an der Goethestraße in Albstadt-Tailfingen untergebracht und Teil der IHK-Akademie Albstadt. Von Beginn an war die Lehrwerkstatt vor allem für kleine und mittlere Betriebe gedacht und bietet Grundlehrgänge für Lehrlinge, für die Prüfungsvorbereitung und weitere technische Aus- und Weiterbildungsangebote. Die IHK-Lehrwerkstatt hat jeweils 16 Arbeitsplätze für Metall- und Elektroberufe. Dazu kommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiterer Kurse.

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IHK Reutlingen Bereich: Ausbildung, Weiterbildung
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