Pressemitteilung

05.12.2018

Hochschule und IHK erneuern Kooperationsvereinbarung

Fortsetzung eines Erfolgsmodells

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die IHK Reutlingen erneuern ihre Kooperationsvereinbarung. Damit verstärken sie noch einmal ihre Zusammenarbeit.

Kooperation gefestigt: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp, IHK-Präsident Christian O. Erbe, Hochschulrektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer und Prorektor Prof. Dr. Matthias Premer erneuerten die Vereinbarung und stärken damit die künftige Zusammenarbeit.

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die IHK Reutlingen haben die Vereinbarung von 2014 in den Bereichen Fachkräfte, Innovation und Existenzgründung aktualisiert. "Wir haben unsere bisherige Kooperation gemeinsam bewertet und die Zusammenarbeit in den drei zentralen Themenfeldern für die Zukunft neu aufgestellt", sagt IHK-Präsident Christian O. Erbe. Gerade mit Blick auf die fehlenden Fachkräfte in Unternehmen bietet die Kooperation ein enormes Potenzial. "Die regionale Wirtschaft und die IHK Reutlingen tragen gemeinsam dazu bei, dass die Studiengänge möglichst praxisnah gestaltet sind, dass Studierende bereits während ihres Studiums Kontakte zu Betrieben knüpfen und so in der Region gehalten werden."

Technologietransfer im Dialog
Mit der neuen Vereinbarung forcieren die Partner weiterhin den Wissenstransfer von der Hochschule in die Unternehmen der Region. Auf das bisherige Angebot von Veranstaltungen und Gesprächsforen sollen neue Formate aufbauen. Hierzu gehören der regelmäßige Austausch im IHK-Netzwerk Forschung und Entwicklung und die Beteiligung der Hochschule an den Angeboten des IHK-Instituts für Wissensmanagement und Wissenstransfer - beispielsweise mit einem gemeinsamen Hackathon oder dem regelmäßigen "Treffpunkt Innovation". Außerdem nimmt die Hochschule am Cluster Technische Textilien teil. Damit erhalten die Unternehmen Einblicke in neue Technologiebereiche. "Was wir umgekehrt im direkten Kontakt mit Unternehmen erfahren, lassen wir in unsere Lehre einfließen und gestalten unsere Forschung noch anwendungsnaher", verspricht Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer.

Im kommenden Wintersemester 2019/20 soll der geplante berufsbegleitende Bachelorstudiengang Technische Informatik starten. Dieser bietet eine große Schnittstelle zu den Angeboten der IHK, da er bereits im Beruf stehenden Technikern, Mechatronikern und Fachinformatikern ein nebenberufliches wissenschaftliches Studium ermöglicht - ein bislang in der Region einmaliges Angebot. IHK und Hochschule prüfen derzeit gemeinsam Möglichkeiten der Anrechnung von Kompetenzen auf den Studiengang, die außerhalb der Hochschule erworben wurden - etwa an der IHK-Technikakademie oder im Zuge eines IHK-Aufstiegslehrganges.

Zukunftsfest: Gründung und Digitalisierung
Im Bereich Existenzgründung und Entrepreneurship können die Studierenden aus dem Vollen schöpfen. Sie können die gemeinsame Beratung von Hochschule und IHK in Anspruch nehmen und profitieren von praxisbezogenen Lehrveranstaltungen der IHK. Damit sind sie nach ihrem Abschluss bestens dafür gewappnet, mit ihren Geschäftsideen durchzustarten und eine eigene Firma zu gründen.

Auch im Bereich Digitalisierung arbeiten IHK und Hochschule eng zusammen. Für eine zukunftsorientierte berufliche und akademische Bildung und Weiterbildung sind digitale Kompetenzen sehr wichtig. Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen bietet den weiterbildenden Masterstudiengang Data Science an, der aufgrund der aktuell enormen Nachfrage nach Spezialisten für Machine Learning, Künstliche Intelligenz und Big Data ein Erfolgsmodell ist. "Unternehmen mit Interesse an Digitalisierung könnten großes Interesse auch an Zertifikaten aus diesem Studiengang haben", sagt Rektorin Ingeborg Mühldorfer. "Wir verstärken unsere bisherigen Aktivitäten in der digitalen Bildung und bauen unsere Kooperation in diesem strategisch wichtigen Feld weiter aus", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Einig sind sich die Partner außerdem, dass sie die Region Neckar-Alb weiter gemeinsam positiv vermarkten werden.

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