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07.04.2019

Währung, Binnenmarkt, Handelspolitik

Europa ist gut

Für zwei Drittel der deutschen Wirtschaft ist die EU besser als ihr Ruf. Das Unternehmensbarometer des DIHK zeigt: 82 Prozent der befragten Unternehmen sehen im Staatenbündnis einen Stabilitätsanker.

Foto: imaginima/Istockphoto.com

Laut Umfrage erkennen Betriebe vor allem im Binnenmarkt und der gemeinsamen Währung konkrete Vorteile. So werten fast drei Viertel der Unternehmen den Euro wegen der weggefallenen Wechselkursrisiken als europäischen Integrationserfolg. Für international agierende Unternehmen ist zudem die gemeinsame Handelspolitik von großer Bedeutung. Mehr als zwei Drittel der Betriebe mit Geschäften in Drittstaaten ordnet diesem Punkt einen hohen Nutzen zu.

Kampf gegen Krisen
Mehr als 60 Prozent der befragten Firmen wollen, dass sich die EU nach der Europawahl verstärkt um die Krisenresistenz der Wirtschafts- und Währungsunion kümmert. Das wird als erste Priorität angesehen. Rund die Hälfte der Unternehmen wünschen sich darüber hinaus Aktivitäten, die die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in den Blick nehmen. Dazu gehören aus ihrer Sicht vor allem die Sicherung von Fachkräften durch eine stärkere Berufsbildung in der EU, verbesserte internationale Handelsregeln und Vereinheitlichungen bei den steuerlichen Bemessungsgrundlagen. Unter den Top 5 der Prioritäten findet sich zudem der Wunsch, die EU möge bei neuen Regulierungen die Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen besser berücksichtigen.

#burnforeurope
Am 7. Mai, 18 Uhr, diskutieren regionale Kandidaten für das Europaparlament beim IHK-Format "burnforeurope" im Tübinger Sudhaus. Hier geht es zur Anmeldung.

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