Aktuelle Meldung

06.09.2018

KEFF-Energiespartipp

Einstellungen für Kühlgeräte prüfen

Um den Energieverbrauch der Kühlung zu verringern, sollte die Verdampfungs- und Kondensationstemperatur angepasst werden.

Wer die Betriebstemperaturen seiner Kompressionskälteanlagen regelmäßig prüft, kann Energie und Geld sparen. Logisch, um Kälte zu erzeugen, muss Wärme entzogen werden. In mehr als 90 Prozent der Fälle werden zur Kälteerzeugung Kompressionskälteanlagen eingesetzt. Sie arbeiten zuverlässig und sorgen somit für eine hohe Betriebssicherheit, haben jedoch einen Nachteil:Sie verbrauchen viel Strom. Bei der elektrischen Leistungsaufnahme kommt dem Verdichter dabei mit rund 88 Prozent der größte Anteil zu.  Sprich: Weniger Arbeit für den Verdichter senkt die Stromkosten für die gesamte Anlage deutlich. Ansatzpunkt ist dabei die Wahl der Verdampfungs- und Kondensationstemperatur.

Genau hier liegt das größte Einsparpotenzial bei Kompressionskälteanlagen: Je kleiner die Temperaturdifferenz, desto geringer ist die vom Verdichter zu überwindende Druckdifferenz und somit der Energieaufwand für den Anlagenbetrieb. Beispiele aus der Praxis: Mit einer um 1 Grad höhere Verdampfungstemperatur wurde der Energieaufwand des Verdichters um rund 4 Prozent gesenkt. Ein Absenken der Kondensationstemperatur um 1 Grad reduzierte den Energieaufwand des Verdichters um rund 3 Prozent.

Die Experten der Kompetenzstelle Energieeffizienz Neckar-Alb kommen gerne zu einem kostenfreien KEFF-Check in den Betrieb und bieten Unternehmen neutrale und unabhängige Hilfestellung rund um das Thema Energieeffizienz.

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