Geplanter Neubau der IHK-Zentrale

Die IHK-Zentrale an der Hindenburgstraße in Reutlingen. Das Gebäude wurde 1973 bezogen, seinerzeit für 35 Büroarbeitsplätze. Heute arbeiten über 100 Menschen bei der IHK.

Die IHK-Zentrale an den Hindenburgstraße in Reutlingen soll neu gebaut werden. Die Vollversammlung als höchstes Gremium der IHK gab dazu 2013 ein Konzept in Auftrag, das die weitere Entwicklung und eine mögliche Bebauung überprüft hat. Dieses Konzept sowie eine Machbarkeitsstudie kamen zum Schluss, dass ein Neubau der IHK-Zentrale die richtige Option ist.

Hintergrund für die Neubauüberlegungen ist der Zustand des jetzigen Gebäudes, das Anfang der 1970er Jahre in Betrieb genommen wurde. Technisch ist es weit von aktuellen Sicherheits- und Arbeitsplatzstandards entfernt und müsste umfassend saniert werden.

Der folgende Zeitstrahl zeigt, welche Überlegungen und Planungen von den Gremien der IHK vorgenommen wurden und auf welcher Grundlage die Finanzierung eines möglichen Neubaus erfolgen könnte.

Blick in die Zukunft. So könnte die neue IHK-Zentrale in Reutlingen aussehen.

13. Juli 2017
Das IHK-Management informiert in der Vollversammlung über den aktuellen Stand des Neubauprojekts. Demnach wurde Ende Juni vom Gemeinderat der Stadt Reutlingen der Bebauungsplan für den Bereich genehmigt. Dies war Voraussetzung dafür, dass IHK-Präsident Christian O. Erbe und Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp Anfang Juli den Vertrag für den Neubau unterzeichnen konnten. Das Bauvolumen wurde im Vertrag auf 19,08 Millionen Euro fixiert. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass der Bauantrag Mitte August eingereicht wird. Der Umzug der IHK in ein Interimsquartier soll im November und Dezember erfolgen. Der Abriss könnte dann im März 2018 starten. Die Bauphase wird etwa 18 Monate andauern.  

25. April 2017
Die Tagesordnung der Vollversammlung sieht den Tagesordnungspunkt "Neubau der IHK-Zentrale" vor, der Beratungen über die Ergebnisse des Auswahlgremiums für den IHK-Bau umfasst. Die Vollversammlung beschließt einstimmig bei einer Enthaltung die vorgelegten Planungen und beauftragt das IHK-Management mit den Vorbereitungen für die Umsetzung der Maßnahme. 

Das Auswahlgremium Bau begutachtet die Entwürfe für den Neubau. Rechts im Bild der Vorsitzende, der Architekt Dr. Eckart Rosenberger.

19. Januar 2017
Das Auswahlgremium für den IHK-Bau kam am 19. Januar 2017 zu einer zweiten Sitzung in der IHK zusammen und gab am Ende eine Empfehlung für die Reihenfolge der drei verbliebenen Entwürfe. Seither laufen Vertragsverhandlungen mit dem Bestbieter.

28. September 2016
Sechs Entwürfe von Bietern wurden für den Neubau der IHK-Zentrale vorgelegt. Nach Prüfung durch die Drees & Sommer GmbH kamen fünf Entwürfe in die Wertung. Am 28. September tagte das Auswahlgremium für den IHK-Bau, dies ist mit Fachpreisrichtern sowie Vertretern aus dem Ehrenamt der IHK sowie des Reutlinger Gemeinderats besetzt, und nahm drei Entwürfe in die engere Wahl. Im Anschluss daran begannen Verhandlungen mit den drei Bietern, die bis zum 20. Dezember 2016 ihre Entwürfe überarbeiten konnten.

4. Juli 2016
In Vollversammlung und Präsidium wurde die Instandhaltungsrücklage von Anfang an als die für die Realisierung aller baulichen Maßnahmen relevante Rücklage betrachtet. Zur begrifflichen Klarstellung hat die Vollversammlung am 4. Juli 2016 eine Umbenennung in „Bau- und Instandhaltungsrücklage“ beschlossen. Sie beschloss ferner, knapp 450.000 Euro aus dem Überschuss des Jahres 2015 sowie die vollständige frühere Liquiditätsrücklage in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro der Bau- und Instandhaltungsrücklage zuzuführen. Zum Stand der Rücklagen (Stand Ende 2016).

April 2016
Die Vollversammlung bestätigt die Vergabeunterlagen. Im Anschluss wird eine europaweite Ausschreibung nach dem Vergabeverfahren „Planen und Bauen“ auf den Weg gebracht. Entwürfe waren von möglichen Bietern bis September 2016 einzureichen.

2015
Im Dezember 2015 fiel die Entscheidung der Vollversammlung, konkrete Planungen für einen Neubau am bisherigen Standort unter Begleitung durch die Drees & Sommer GmbH zu beauftragen. Das Projektvolumen wurde in der Machbarkeitsstudie auf 21,1 Millionen Euro geschätzt. 

2014
Im Dezember 2014 wurde die Suche nach einem Projektsteuerer für eine Machbarkeitsstudie samt anschließenden Baumaßnahmen von der Vollversammlung beschlossen.

2013
Nach zwischenzeitlichen Schäden am Gebäude, unter anderem musste das Flachdach umfassend saniert werden, beschloss das Präsidium 2013, ein Grobkonzept für eine neue Bebauung des IHK-Anwesens erarbeiten zu lassen. Über mehrere Alternativen des daraufhin vom Büro Riehle + Assoziierte erstellten Masterplans für die bauliche Entwicklung der IHK wurde in Präsidium und Vollversammlung beraten und begleitende Gespräche mit der Stadtverwaltung geführt.

Mit Blick auf die Unwägbarkeiten im Rahmen der künftigen baulichen Entwicklung der IHK-Zentrale wurde festgelegt, die Höhe der Instandhaltungsrücklage an den mutmaßlichen höheren Kosten eines Neubaus zu orientieren. So wurde das Ergebnis des Jahres 2013 (1,909 Millionen Euro) der Instandhaltungsrücklage zugeführt.

2012
2012 sollte der Sanierungsbedarf für die IHK-Zentrale auf Beschluss der Vollversammlung erneut ermittelt werden. Die Dreher + Thiele Bauingenieur GmbH hat daraufhin einen Gebäudezustandsbericht erstellt und die Kosten einer möglichen Sanierung (5,4 Millionen Euro) und eines Neubaus (7,7 Millionen Euro) verglichen.

2007
2007 beschloss die Vollversammlung den Neubau des IHK-Forums als Anbau an die IHK-Zentrale und den Umbau der früheren Sitzungsräume in Bürofläche. In diesem Zusammenhang wurde auch darüber berichtet, dass die Sanierung der 1973 eröffneten IHK-Zentrale nach einer Kostenschätzung der Domino Planungsgesellschaft Architekten und Ingenieure mbH rund fünf Millionen Euro kosten wird. In den nachfolgenden Jahren sollte dieser Betrag in Form einer Instandhaltungsrücklage nach und nach angesammelt werden. Die Instandhaltungsrücklage lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 130.000 Euro. 

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IHK Reutlingen Bereich: Zentrale Dienste
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