IHK vor Ort in Meßstetten

"IHK vor Ort" in Meßstetten fand erstmals 2016 statt. Mittlerweile führen wir die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Meßstetten jährlich durch.

Ziel der Veranstaltung ist es, Betriebe aus Industrie, Handel, und Dienstleistungsgewerbe gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Vertretern des Gemeinderats an einen Tisch zu bekommen um über aktuelle Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren. Die Unternehmerinnen und Unternehmer können ihre Anliegen direkt an die Lokalpolitik adressieren.

Nächster Termin

Das nächste Treffen von "IHK vor Ort" in Meßstetten ist derzeit noch in Planung.

Planung für L440-Verlegung geht voran

Es kommt Bewegung in die Anstrengungen der Firmen Mattes & Ammann und Interstuhl sowie der Stadt Meßstetten, die Landesstraße 440 in Meßstetten-Tieringen weiter vom Ortsrand entfernt neu bauen zu lassen. Seit dem Herbst liegt das Planungsrecht vor. Nun muss die Finanzierung geklärt werden. Diese teilen sich die beiden Unternehmen sowie die Stadt. Aufgrund der langwierigen Planungsphase, haben die Beteiligten allerdings mit einer immensen Kostensteigerung des Projekts zu kämpfen. Die IHK fordert die Landespolitik deshalb auf, sich an der Finanzierung des Projekts zu beteiligen. Dass zwei Unternehmen die Verlegung einer Landesstraße gemeinsam mit der Stadt finanzieren, um dadurch den Standort zu erhalten, expandieren zu können und Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, ist in dieser Form bundesweit wohl einzigartig. Dies gelte es von Seiten des Landes anzuerkennen und durch dessen Unterstützung entsprechend zu würdigen, betonte Matthias Miklautz, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis.

Im Hinblick auf den laufenden Prozess zur Ausweisung eines interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiets auf dem ehemaligen Kasernengelände hob die IHK erneut dessen Bedeutung für den ganzen Raum hervor. „In der Region stehen kaum noch Industrieflächen zur Verfügung. Hier haben wir nun die Möglichkeit, uns wettbewerbsfähig für die Zukunft aufzustellen“, sagte Dr. Steffen Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis. Insbesondere bei der Nachnutzung der Kasernengebäude sieht die IHK weiterhin das Land in der Pflicht. „Mit der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge hat die Stadt Verantwortung übernommen und ist in Vorleistung gegangen. Dies sollte von der Landespolitik nicht vergessen werden“, so Dr. Ammann weiter.

Bürgermeister Schroft informierte die Unternehmerinnen und Unternehmer außerdem über die Pläne der Stadt zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, zum geplanten Breitbandausbau sowie über die Bemühungen der Stadt zu einer familienfreundlichen Kommune.

Ehemaliges Kasernenareal

Bei der 2017er Auflage von "IHK vor Ort" in Meßstetten informierte Bürgermeister Frank Schroft über die Entscheidung des Landes, keine Polizeischule in Meßstetten anzusiedeln: "Mit dem Standort Meßstetten hätte die Landespolitik ein Signal für den ländlichen Raum und seine Entwicklung geben können. Von einer Landeseinrichtung gehen immer Impulse für Beschäftigung und Beschaffung aus. Das bedeutet Wertschöpfung und die ist gut für eine Gemeinde und ihr Umfeld." Die örtlichen Betriebe haben die Ansiedlung der Polizeischule befürwortet. "Dass nun andere Standorte das Rennen machen, ist ein Schlag für Meßstetten", sagt Dr. Steffen Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis. "Die IHK will das Land aber weiter in der Verantwortung für Meßstetten halten. Nach wie vor geht es darum, Nutzungsmöglichkeiten für das ehemalige Kasernenareal zu identifizieren. "Das Land muss hier weiter helfen", sagt Ammann. Bei der anschließenden Diskussion waren die Ortsumfahrung Albstadt-Lautlingen, die Verlegung der L 440 und die Initiative ""Uns reicht‘s - B 27 jetzt!" weitere Themen-Schwerpunkte, ebenso der Breitbandausbau sowie die IHK-Standort-Zufriedenheitsumfrage.

Wahlprüfsteine der Bürgermeisterwahl 2015

Im Vorfeld zur Bürgermeisterwahl hat die IHK Reutlingen sogenannte Wahlprüfsteine formuliert, um die Anliegen der Wirtschaft aufzuzeigen. In diesem Positionspapier sind elf Themenblöcke herausgearbeitet, welche die IHK Reutlingen aus Sicht der Meßstetter Unternehmen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde für wichtig erachtet. Der erste Wahlprüfstein lautet: Mit der Wirtschaft vernetzen. Die weiteren Wahlprüfsteine reichen von der Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes über die Verbesserung der Verkehrsanbindung bis hin zur Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit.

Die Wahlprüfsteine 2015 im pdf-Format

Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
Position: Leiter IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis
Schwerpunkte: Regionalmanagement Zollernalbkreis, IHK-Gremium Zollernalbkreis: Geschäftsführung, Branchenbetreuung Tourismus, Unterrichtung für Aufsteller von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeiten
Telefon: 07121 201-265
Fax: 07121 201-4265
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