Umweltzonen und Bundesstraßen

Umweltzone: Für zahlreiche Fahrzeuge ist an diesem Schild "Ende der Fahrt" angesagt.

Die IHK-Gremien Tübingen und Zollernalb haben sich gegen eine Erweiterung der Umweltzone auf das gesamte Stadtgebiet von Tübingen ausgesprochen. Hintergrund ist der Plan des Regierungspräsidiums Tübingen, das derzeit den Luftreinhalteplan für Tübingen fortschreibt. Zentrale Maßnahme: Die so genannte "grüne Plakette" soll künftig in Tübingen, allen Teilorten und eben auf den beiden Bundesstraßen gelten.

Die lokale Wirtschaft lehnt dies ab, weil Tübinger Unternehmen teilweise nicht mehr erreichbar wären. Zudem werden die beiden verkehrlichen Lebensadern der Region angegriffen, über die der Großteil der Warenströme und Pendlerbewegungen laufen. Zudem wäre das gesamte Umland von der Regelung für Tübingen berührt.

Dies gilt zum einen für den Zollernalbkreis. Seine Hauptverkehrsachse ist die B 27 und die führt eben über Tübingen. Zum anderen wären die Kommunen auf den Härten durch ein Mehr an Verkehr betroffen. Im Neckartal ist mangels Ausweichmöglichkeiten mit einem großräumigen Umfahren Tübingens zu rechnen. Die IHK fordert, dass Unternehmen erreichbar sein müssen - für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter.

Dabei ist die Entlastungswirkung von Umweltzonen nach wie vor umstritten. Aus Sicht der IHK sollte Tübingen bis zum Bau des Schindhautunnels eher auf eine weitere Verflüssigung der Verkehrsströme setzen. Dies würde eine spürbare Reduzierung der Belastung herbeiführen.

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