Firmennachrichten

12.05.2016

Zahlen aus der Region

Wie es gerade läuft...

Verschiedene Unternehmen aus der Region haben jüngst Zahlen vorgelegt: Von Jahresabschlüssen und Wasserstandsmeldungen zum Quartal.

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Der Technologiedienstleister Solcom GmbH verzeichnet das stärkste Plus seit drei Jahren. Erfolgsgarant ist die zunehmende Digitalisierung in den Unternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 erzielte das Reutlinger Unternehmen einen Umsatz von 86,3 Millionen Euro und damit eine Steigerung von fast 14 Prozent. Damit konnte das Solcom das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren nochmals steigern. Gleichzeitig wurde personell weiter aufgestockt. Im vergangenen Jahr waren für Solcom 890 Personen weltweit tätig, davon 130 am Hauptsitz in Reutlingen. Geschäftsführer Thomas Müller: "Wir blicken auf einen durchgehend positiven Jahresverlauf in 2015 zurück. Aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs an technischer Modernisierung in Wirtschaft und Unternehmen erwarten wir auch für das laufende Jahr eine Entwicklung auf diesem hohem Niveau."

Der Umsatz des Metzinger Hugo Boss Konzerns lag im ersten Quartal 2016 mit 643 Millionen Euro um 4 Prozent unter dem Vorjahreswert (Q1 2015: 668 Millionen Euro). Auf währungsbereinigter Basis ging der Umsatz um 3 Prozent zurück. In Europa sanken die Umsätze leicht um 2 Prozent, währungsbereinigt um 1 Prozent. Ein Umsatzrückgang im Geschäft mit Touristen hatte hier einen negativen Einfluss. Während sich die Umsätze insbesondere in Frankreich und den Beneluxstaaten rückläufig entwickelten, wuchs das Geschäft in Großbritannien in lokaler Währung um 4 Prozent. In Amerika lagen die Umsätze im ersten Quartal in lokalen Währungen um 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Umsätze im US-amerikanischen Markt gingen aufgrund von Rückgängen im Großhandelsgeschäft und im eigenen Einzelhandel währungsbereinigt um 16 Prozent zurück. Zweistellige Wachstumsraten in Kanada und Südamerika konnten diese Einbußen nur teilweise ausgleichen. Die Umsätze in Asien/Pazifik lagen währungsbereinigt um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert. In China nahm der Umsatz währungsbereinigt um 11 Prozent ab, wobei das Geschäft vor allem in Hongkong und Macau schwach verlief. Auf dem chinesischen Festland hingegen führten die zum Jahresanfang vorgenommenen Preisanpassungen und eine intensivere digitale Markenkommunikation zu einem Volumenanstieg in Höhe von rund 10 Prozent. Trotz des verhaltenen Starts bestätigt das Management des Hugo Boss Konzerns seinen Ausblick. Demnach wird mit einem Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet.

Der Dettinger ElringKlinger-Konzern ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzernumsatz legte im ersten Quartal 2016 um insgesamt 3,7 Prozent oder 13,8 Millionen Euro auf 385,2 (371,4) Millionen Euro zu, obwohl Währungsumrechnungen die Berichtszahlen um 11,7 Millionen Euro oder 3,2 Prozent reduzierten. Ausschlaggebend waren in erster Linie der mexikanische Peso, der brasilianische Real und der Schweizer Franken. Als weiterer Einflussfaktor kommt hinzu, dass die 2015 akquirierte ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc. (vormals: M&W) erstmals Mitte des ersten Quartals 2015 vollkonsolidert wurde, so dass deren Umsatz in den ersten rund sechs Wochen 2016 in Höhe von 4,9 Millionen Euro akquisitorisches Wachstum bedeutet. Unter Berücksichtigung dieser Währungs- und Akquisitionseffekte ist der Umsatz organisch um 20,6 Millionen Euro oder 5,5 Prozent gewachsen. Mit 32,0 Millionen Euro lag das bereinigte Konzern-EBIT vor Kaufpreisallokation 4,7 Millionen Euro unter dem Vorjahresquartal.

Die Reutlinger Manz AG, Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio für die drei strategischen Geschäftsbereiche "Electronics", "Solar" und "Energy Storage", veröffentlichte ebenfalls den Finanzbericht zum ersten Quartal 2016 und verzeichnet einen guten Start in das Geschäftsjahr. Das Unternehmen konnte in den ersten drei Monaten unter anderem attraktive Neu-und Folgeaufträge in den Geschäftsbereichen Energy Storage und Electronics gewinnen. Dabei sorgten neben Produzenten von Smartphones und Tablets sowie Herstellern im Bereich E-Mobility auch der anhaltende Trend zur Automatisierung der Produktion in China für entsprechende Impulse. In Summe belief sich der Auftragsbestand der Manz AG zum 31. März 2016 auf 96,3 Millionen Euro (31. März 2015: 91,7 Millionen Euro). In Folge der im Vergleich zum Vorjahr verbesserten operativen Entwicklung, erhöhte sich der Umsatz im ersten Quartal 2016 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 19,5 Prozent auf 64,5 Millionen Euro (Vorjahr: 54,0 Millionen Euro). Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, kommentiert: "Umsatztreiber im ersten Quartal war wieder einmal unser sehr dynamischer Geschäftsbereich Energy Storage. Auch die Restrukturierungsmaßnahmen zeigen im Ergebnis erste Effekte. Diese Entwicklungen belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Um nachhaltig profitabel zu sein, haben wir aber noch einige Aufgaben vor uns. Wir arbeiten hart daran, diese in den kommenden Quartalen zu meistern."