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30.09.2019

Neues Gesetz für elektronische Registrierkassen

Vorbereitet sein - trotz Aufschub

Ursprünglich sollten Unternehmen mit elektronischen Registrierkassen beziehungsweise Kassensystemen ab dem 1. Januar 2020 verpflichtet sein, die Kassen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (tSE) auszurüsten. Die Frist wird aber bis zum 31. Dezember 2020 verlängert, da technische Lösungen noch nicht ausreichend verfügbar sind.

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Das sogenannte Kassengesetz sollte zu Beginn nächsten Jahres in Kraft treten. Allerdings war schon im Sommer absehbar, dass eine flächendeckende Ausstattung aller geschätzt 2,1 Millionen Kassen in Deutschland bis zu diesem Stichtag 1. Januar 2020 nicht möglich sein wird. Die entsprechende Technik war noch nicht marktreif.

Die Europäische Bankenaufsicht EBA sprach daraufhin eine Empfehlung über eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember 2020 aus, die von der Bafin jüngst angenommen wurde. Unternehmen sollen nunmehr ausreichend Zeit bekommen, die für ihre Kassensysteme passenden Sicherheitseinrichtungen auszuwählen und zu implementieren, wie es der DIHK auch gefordert hatte.

Die IHK rät, die Maßnahmen trotzdem nicht auf die lange Bank zu schieben. Vielmehr sollten die Betriebe rasch auf ihre Kassenhersteller zugehen, um gemeinsam passgenaue Sicherheitslösungen zu finden. Hierzu empfiehlt es sich, einen Zeitplan für die Umstellung zu erstellen und die vorgenommenen Maßnahmen zu dokumentieren.

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