Aktuelle Meldung

22.05.2019

Liste verseuchter Anhänge in E-Mails

Täuschend echt

Erneut warnt das Landeskriminalamt Unternehmen vor Schadsoftware in gefälschten E-Mails von scheinbar vertrauten Absendern. Die Polizei hat Angriffsversuche ausgewertet und für Spamfilter eine Liste von Dateinamen und Betreffzeilen erstellt.

Foto: REDPIXEL - Fotolia.com

Per E-Mail geben sich Datendiebe und Epresser gezielt bei kleinen und mittleren Unternehmen als bereits bekannte Absender aus. Im Anhang, meist Word-Dateien, oder einem verlinkten Download lauert Schadsoftware, die in die Rechner des Unternehmens eingeschleust wird. Die Schadprogramme spionieren dann Daten aus oder verschlüsseln ganze IT-Systeme, um Lösegeld zu erpressen.

Die Liste verdächtiger Dateinamen und Betreffzeilen ist in der "Warnmeldung gefährliche E-Mail-Anhänge – Aktualisierung vom 21. Mai 2019" enthalten. Zu den Warnmeldungen auf der Website des LKA:

Das rät das Landeskriminalamt:

  • Prüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders genau. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über den Namen des Absenders. Häufig wird dadurch die tatsächlich verwendete E-Mail-Adresse angezeigt.
  • Seien Sie äußerst vorsichtig im Umgang mit Word- und Excel-Dokumenten. Dies gilt auch bei bekannten Absender-Adressen.
  • Aktivieren Sie niemals den Makro-, Bearbeitungs- oder Nachladen-Modus in OfficeDokumenten, die über E-Mails eingegangen sind.
  • Nehmen Sie im Zweifel Kontakt mit dem Absender auf. Nutzen Sie bei E-Mails und Telefonaten die Ihnen bekannten Kontaktdaten und nicht die Antworten-Funktion. Misstrauen Sie grundsätzlich den Angaben in Signaturen von zweifelhaften E-Mails.
  • Sollten Sie verdächtige Dateien heruntergeladen oder aktiviert haben, nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrem IT-Verantwortlichen auf.
  • Prüfen Sie Ihre Rechner regelmäßig mit einer aktuellen Anti-Viren-Software. 
  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Gefahren. 
  • Sollte Ihr Unternehmen Schadsoftware auf den Rechnern feststellen, erstatten Sie Strafanzeige bei der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC).

 

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