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25.02.2018

Berechnungen der Bundesnetzagentur

PV günstiger als Wind

Große Photovoltaikanlagen (PV) sind in Deutschland mittlerweile günstiger als Windräder. Das ist das zentrale Ergebnis der jüngsten Ausschreibungsrunden der Bundesnetzagentur für Wind an Land und Photovoltaikanlagen.

Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/shutterstock.com

Im Ergebnis bekommen PV-Anlagen einen durchschnittlichen mengengewichteten Zuschlagswert von 4,33 Cent/kWh, bei Wind liegt er bei 4,73 Cent/kWh. Der Zuschlag für Wind bezieht sich auf einen Referenzstandort mit 100 Prozent. Die Zuschläge dürften aber im Schnitt an Standorte mit einem schlechteren Referenzertrag gegangen sein, sodass die tatsächlichen Zuschlagswerte und damit die Förderkosten höher liegen.

Hintergrund
Die Ausschreibung war wie in den vorhergehenden Runden knapp dreifach überzeichnet: Es gingen 79 Gebote mit 546 MW ein bei einer Menge von 200 MW. Insgesamt wurden 24 Zuschläge erteilt, davon elf auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten. Davon gingen zehn nach Bayern und einer nach Baden-Württemberg. Die Zuschläge reichten von 3,86 Cent/kWh bis 4,59 Cent/kWh und lagen damit alle unter dem durchschnittlichen mengengewichteten Zuschlagswert der vergangenen Runden von 4,91 Cent/kWh.

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