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25.10.2018

Verpackungsgesetz kommt

Jetzt schon eintüten

Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Hersteller und Händler sollten sich bereits jetzt darauf vorbereiten.

Foto: Production Perig - Fotolia.com

Weniger Abfall, mehr Recycling – das soll mit dem neuen Verpackungsgesetz erreicht werden, das die bisherige Verpackungsverordnung ablöst. Das Gesetz wird für alle Arten von Verpackungen gelten: für Verkaufsverpackungen (in denen Produkte an Endverbraucher verkauft werden) ebenso wie für Umverpackungen (die mehrere Verkaufsverpackungen beinhalten können) und für Transportverpackungen (die Waren vor Transportschäden schützen).

Wer ist betroffen?

Von den neuen Regeln betroffen sind vor allem Hersteller und Vertreiber. Hersteller ist, wer eine Verpackung mitsamt verpacktem Produkt erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringt – auch durch den Import nach Deutschland.  Wer die Verpackungen danach weiter gewerbsmäßig in Verkehr bringt, ist Vertreiber.

Was bleibt gleich, was ändert sich?
Hersteller und Vertreiber müssen sich wie bisher an einem dualen System zur Entsorgung beteiligen. Tun sie das nicht, drohen hohe Bußgelder. Die Hersteller müssen sich zudem bis zum 1. Januar 2019 bei der neuen „Zentralen Stelle Verpackungsregister“ registrieren. Auch ihre Vollständigkeitserklärung müssen die Hersteller künftig dort abgeben, bislang waren dafür die IHKs zuständig. Hersteller müssen alle Verkaufs- und Umverpackungen angeben, die sie im vergangenen Jahr erstmals in Verkehr gebracht haben. Die Pflicht zur Vollständigkeitserklärung gilt jedoch erst ab Erreichen bestimmter Mindestmengen.

Mehr zum Verpackungsgesetz:

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