Geschäftsidee

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"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" heißt es in "Stufen" bei Herrmann Hesse. Alle, die schon einmal eine Idee hatten und damit ein Unternehmen gründen wollten, kennen das. Die Begeisterung für die Produkte und Leistungen und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind Grundsteine der Selbstständigkeit.

Was macht eine gute Geschäftsidee aus?
Es kann, aber muss nicht immer der geniale Geistesblitz sein. Marktlücken gibt es auch im Kleinen: Der Hausmeisterservice, ein Restaurant, eine passende Dienstleistung - Beispiele für alltägliche Geschäftsideen. Sie funktionieren, weil die Gründerinnen und Gründer eine Nische entdeckt haben und passende Angebote dafür bieten.

Problemlöser statt Erfinder
Vielversprechende Geschäftsideen lösen auf originelle Weise ein Problem. Bei der Umsetzung hat sich eine ganze Reihe von Strategien als nützliche Hilfestellung für angehende Unternehmer etabliert: Design Thinking, Business-Model-Canvas und der Businessplan.

Erste Schritte mit Design Thinking
Die Methode passt für alle, die aus ihrer Idee ein Geschäft entwickeln wollen - also, wenn man noch ganz am Anfang steht. Über sechs Stufen entwickelt man sein Angebot. Wichtig dabei: die Interaktion mit potenziellen Kunden.

 

Der Blick aufs Ganze mit der Business-Model-Canvas
Wenn klar ist, wie man mit der Idee sein Geld verdienen kann, hilft die Business-Model-Canvas dabei, das zukünftige Unternehmen zu strukturieren. Wichtige Aspekte sind: Nutzen & Angebot, Kunden & Segmente, Vertrieb & Logistik, Kundenbeziehungen, Umsätze, Ressourcen, Schlüssel-Aktivitäten, Kooperationen und Kosten.

Businessplan
Die Kür für die eigene Planung, aber auch die Pflicht bei der Suche nach Investoren und Kreditgebern, ist schließlich der Businessplan. Hier wir alles beschrieben, kalkuliert und schriftlich fixiert. Es gibt keine Norm für einen Businessplan, er muss immer zu den Bedürfnissen des Unternehmens passen. Punkte, die aber immer diskutiert werden sind:

1. Geschäftsidee – Ihr Angebot und der Markt

  • Produkt und Dienstleistung
  • Kunden und Markt
  • Wettbewerb
  • Standort
  • Preisgestaltung
  • Marketing und Vertrieb

2. Unternehmen – Organisation, Recht, Wachstum

  • Gründer und Führung
  • Rechtliche Grundlagen
  • Betriebsorganisation

3. Finanzen – Gewinnermittlung, Liquiditätsplanung, Finanzierung

  • Gewinnermittlung
  • Liquiditätsplanung
  • Finanzierung

Das wichtigste zum Businessplan finden Sie in unserem Merkblatt.

Früher an später denken
Einmal auf dem Markt, entwickelt sich ein Geschäftsmodell rasant weiter. Besser aufgestellt ist, wer sich durch Planung schon vorweg einen Überblick und Sicherheit verschaffen kann. Folgende Fragen helfen der Entwicklung des mittel- und langfristigen Business-Konzepts:

  • Gibt es bereits vergleichbare Produkte?
  • Kann das Geschäftsfeld mit weiteren Innovationen ausgebaut werden?
  • Bringt die Geschäftsidee langfristig Umsätze im Marktumfeld?
  • Wer sind die Wettbewerber und wo sind deren Schwachstellen?
  • Was erwarten die Kunden in Zukunft?

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