Rudolf Rampf geehrt

Unternehmer und engagierter Bürger

Vor historischer Kulisse und großem Publikum hat Rudolf Rampf, Gründer der internationalen RAMPF-Gruppe, das Bundesverdienstkreuz erhalten. Rund 200 Gäste waren in die Grafenberger Kelter gekommen, um der feierlichen Übergabe durch Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut beizuwohnen.

Unternehmer und engagierter BürgerRudolf Rampf hat im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in Grafenberg von der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut das Bundesverdienstkreuz überreicht bekommen. Foto: Thomas Kiehl

„Sie haben eine typisch schwäbische Erfolgsgeschichte geschrieben, obwohl Sie in Österreich geboren und in Bayern aufgewachsen sind“, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut zu Beginn Ihrer Rede und verwies damit auf die den Schwaben zugeordneten Charaktereigenschaften Erfindungsreichtum und Fleiß.

Denn mit einer bahnbrechenden Erfindung – der ersten Modellbauplatte aus Polyurethan Anfang der 1980er-Jahre – sowie jede Menge Arbeit hat Rudolf Rampf aus einem Ein-Mann-Betrieb eine internationale Unternehmensgruppe aufgebaut, die mittlerweile über 800 Mitarbeiter hat.

Nicole Hoffmeister-Kraut rekapitulierte den Werdegang des 72-jährigen Tüftlers und Unternehmers und betonte, dass „Menschen wie Sie dazu beigetragen haben, dass Baden-Württemberg ein starker Wirtschaftsstandort und Globalisierungsgewinner ist“. 

Sowohl bei den Reden von Nicole Hoffmeister-Kraut, vom ehemaligen baden-württembergischen Finanzminister Willi Stächele sowie von Grafenbergs Bürgermeisterin Annette Bauer wurde ersichtlich: Das Verdienstkreuz am Bande hat Rudolf Rampf sowohl aufgrund seiner herausragenden unternehmerischen Leistungen als auch seinem umfangreichen gesellschaftlichen und sozialen Engagement erhalten.

Mit Leidenschaft und Herzblut

„Er ist ein Mann der Tat, er ist bei allem, was er anpackt, mit Leidenschaft und Herzblut dabei – sei es die Rudolf-Rampf-Stiftung für die Jugend in Grafenberg, das Brunnen- und Schulprojekt in Angola oder sein Engagement als Kommunalpolitiker und als Sponsor“, sagte Annette Bauer.

In seiner Rede rief Rudolf Rampf dazu auf, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Ohne Ehrenamt gibt es keine Gemeinschaft. Jeder Einzelne kann entsprechend seinen Möglichkeiten einen Beitrag zu einem funktionierenden Zusammenleben leisten. Und darüber sollten wir nicht reden, sondern handeln.“

Selbstverständlich stand Rudolf Rampf, standen seine Leistungen als Unternehmer und sein gesellschaftliches und soziales Engagement im Mittelpunkt der abendlichen Veranstaltung. „Doch all das hätte ich ohne meine Ehefrau Eva-Marion Rampf niemals erreichen können“, betonte Rudolf Rampf. „Sie ist in guten und vor allem in schlechten Zeiten immer zu mir gestanden und war stets die starke Frau an meiner Seite und das starke Fundament unserer Familie.“


Zur Übersicht