Gegen Gifte in Gewässern

Umwelttechnikpreis für Maxx

Die Rangendinger Firma Maxx kommt mit einem Gerät zum Kleingewässer-Monitoring auf den zweiten Platz beim Umwelttechnikpreis in der Kategorie Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Industrie 4.0.

Umwelttechnikpreis für MaxxMinister Franz Untersteller bei der Preisverleihung (von links) an die Maxx-Geschäftsführer Eduard Seifer und Karl-Heinz Walz sowie die Maxx-Mitarbeiter Daniela Trivic und Sarah Maute. Foto: PR

Die Maxx Mess- und Probenahmetechnik GmbH wurde beim Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg für ihren Pestizidprobenehmer, der für das Kleingewässer-Monitoring eingesetzt wird, ausgezeichnet. Das Umweltministerium hat den Preis zum sechsten Mal verliehen. Alle zwei Jahre würdigt der Preis innovative Produkte und Verfahren in der Umwelttechnik in vier Kategorien.

Beim ausgezeichneten Produkt handelt sich um ein automatisches Probenahmegerät für Vorfluter oder Ablaufgräben in landwirtschaftlichen Gebieten, die ereignisgesteuert beprobt werden. Maxx kombiniert Partikelprobenahme, Flüssigprobe und großvolumige Festphasenextraktion. Das Gerät ist für die mobile, netzunabhängige Überwachung von Gewässern geeignet. Die Proben werden bereits vor Ort aufbereitet und konserviert. Dies reduziert das Risiko verfälschter Untersuchungsergebnisse. Durch den minimalen Energieverbrauch bietet es extrem lange Standzeiten. Es ist manipulationssicher und mit einem GPS-Tracker und einer SMS-Einheit zur Datenübertragung ausgestattet. Damit lassen sich zum Beispiel Pestizidbelastungen sehr genau erheben.


Zur Übersicht