ElringKlinger mit vorläufigen Zahlen
Umsatz plus, EBIT stabil
Foto: PRNach vorläufigen und ungeprüften Zahlen hat der ElringKlinger-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1.557,4 (1.507,3) Millionen Euro erzielt und sich damit gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent verbessert. Berücksichtigt man Währungseffekte und Akquisitionen, betrug das Wachstum organisch 71,1 Millionen Euro oder 4,7 Prozent. Vor allem die Wechselkursentwicklungen des mexikanischen Pesos, des chinesischen Yuans und des britischen Pfunds führten zu negativen Umrechnungseffekten in Höhe von insgesamt 33,4 Millionen Euro bzw. -2,2 Prozent. Die beiden Akquisitionen des Jahres 2016 trugen mit 12,4 Millionen Euro bzw. 0,8 Prozent zum Wachstum bei. Der Konzern hatte im ersten Quartal die niederländische Vertriebsgesellschaft COdiNOx Beheer B.V. erworben, die mit Wirkung vom 11. April 2016 vollkonsolidiert und als Hug Engineering B.V. in den Konzern integriert wurde. Darüber hinaus wurde im Rahmen eines Asset Deals mit Wirkung vom 1. Juni 2016 verschiedene Vermögenswerte von der Maier Formenbau GmbH übernommen, die den Werkzeugbau von ElringKlinger verstärken.
Mit 140,4 (140,4) Millionen Euro lag das Konzern-EBIT vor Kaufpreisallokation auf Vorjahresniveau. Darin enthalten sind Sonderbelastungen des Segments Erstausrüstung aus dem ersten Halbjahr in Höhe von rund 11 Millionen Euro. Insgesamt lag das Ergebnis damit im Rahmen der Erwartungen, die der Konzern im Juli 2016 angepasst hatte. Vor allem Verzögerungen bei der Produktionsverlagerung nach Ungarn, weswegen am Schweizer Standort von ElringKlinger keine Verbesserungen erzielt werden konnten, hatten den Ausblick auf 140 bis 150 Millionen Euro sinken lassen. Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal 2016 hatte das Unternehmen die Ergebnisprognose auf das untere Ende dieser Bandbreite präzisiert und diese mit den vorläufigen Zahlen nun erfüllt.
"Zum Gesamtjahresergebnis hat nach drei vergleichsweise schwächeren Quartalen ein außerordentlich gutes viertes Quartal beigetragen", so Dr. Stefan Wolf, der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG. Mit einer guten Gesamtmarktlage, einem Grundstücksverkauf und vor allem stetigen Ergebnisverbesserungen der Schweizer Tochtergesellschaft waren hierfür gleich mehrere Faktoren verantwortlich. "Der Verbesserungseffekt in der Schweiz macht sich gerade im vierten Quartal bemerkbar. Im Vorjahresquartal hatten wir noch 13 Millionen Euro Sonderkosten zu verzeichnen, während wir nun die Ergebnissituation stabilisieren konnten", ergänzt Finanzvorstand Thomas Jessulat. "Dieser Fortschritt bestärkt uns auf dem Weg, den Schweizer Standort durch Senkung des operativen Fixkostenniveaus über die nächsten drei Jahre sukzessive zu optimieren."
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