Windparks der Stadtwerke Tübingen
Per Simulation zum besseren Standort
Die Stadtwerke Tübingen betreiben elf Windparks mit 32 Windenergieanlagen und sind an 13 Windparks mit 30 Windenergieanlagen beteiligt.
Foto: swt/MarquardtIn Süddeutschland herrschen für Windkraftanlagen herausfordernde Verhältnisse. Die Topografie mit Bergen, Tälern, Wäldern und Höhenzügen macht die Suche nach geeigneten Standorten für Windräder schwierig. Die Stadtwerke Tübingen (swt) entwickeln nun mit Projektpartnern ein Modell, das es ermöglicht, die Windströmung zu simulieren, um optimale Standorte zu finden. Am Forschungsprojekt beteiligt sind auch die Hochschule Esslingen, die Fachhochschule Rapperswil und Meteotest.
Die Projektgruppe entwickelt neue Simulationsmodelle, damit Standort, Windertrag und Umweltschutz besser zusammenspielen. Damit kann die Windströmung an potenziellen Standorten im Vorfeld einer Bauentscheidung prognostiziert werden. Modelle dieser Art gebe es zwar bereits, jedoch fielen sie sehr unterschiedlich aus und häufig fehle die für Projektierer wichtige Kosten-Nutzen-Analyse, so die Erfahrung der SWT.
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