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Nur Unikate

2016 eröffnete Eduard Bosche in Metzingen sein Küchenstudio „Küchen Bosche“. Heute beschäftigt der einstige Einmannbetrieb acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nur Unikate„Die Selbstständigkeit hat mich schon immer fasziniert“, sagt Eduard Bosche. Foto: PR

„Mein Opa hat früher viele Möbel selbst gebaut. Dabei habe ich ihm oft zugesehen und war schon als kleiner Junge davon unheimlich fasziniert“, erzählt Eduard Bosche. Weil diese Begeisterung nie verschwand, entschied er sich 1995 für eine Ausbildung zum Schreiner. Da er aber eine Allergie gegen den Holzstaub entwickelte, wechselte er 2001 in den Möbelverkauf und zu Möbel König. Fünf Jahre später wurde er Abteilungsleiter einer Filiale, 2012 zum Hauptabteilungsleiter des Unternehmens befördert.

Vorbereitet in die Selbstständigkeit
Der Wunsch, einen eigenen Betrieb zu führen, ließ ihn jedoch all die Jahre nicht los. „Die Selbstständigkeit hat mich schon immer fasziniert. Aber bevor man sich etwas Eigenes aufbauen kann, muss man Erfahrungen und Wissen in allen Bereichen sammeln“, weiß Bosche. Daher bildete er sich an einer Abendschule zum Handelsfachwirt fort. „Damit ich auch Ahnung von BWL und Steuern habe.“ 2016 war es dann so weit: Eduard Bosche konnte die Eröffnung seines eigenen Küchenstudios feiern. Zunächst arbeitete er dort allein und beschäftigte Monteure über ein Subunternehmen. Inzwischen hat er acht Beschäftigte, die alle eine Sache mit ihm gemeinsam haben: die Begeisterung für Küchen.

„Küchen sind meine große Leidenschaft, weil die Planung technisch anspruchsvoll und jede von ihnen einzigartig ist“, berichtet der Geschäftsführer. Bei jedem Auftrag müsse zunächst eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden. Danach werde jede Küche nach den Wünschen der Kunden passend für die gegebenen Räumlichkeiten designt. „Wenn man viel Platz zur Verfügung hat, ist es leicht, eine Küche zu planen. Aber wenn sich ein Kunde auf nur zweimal zwei Metern Platz eine Spülmaschine, einen Backofen und eine Mikrowelle wünscht, wird’s schon kniffliger.“

Immer auf dem neuesten Stand
Eduard Bosches Arbeitstag beginnt mit der Morgenbesprechung mit seinem Montageteam. „Hier besprechen wir die Aufträge des Tages und Besonderheiten bei der Installation.“ Sobald seine drei Monteure unterwegs sind, widmet sich der Geschäftsführer seinen weiteren Aufgaben: „Neben Kundenterminen zählt dazu vor allem auch, sich ständig über Entwicklungen in der Welt der Küchen auf dem Laufenden zu halten. Es gibt jedes Jahr neue Innovationen und Trends. Da muss ich gut informiert sein, welche Farben, Arbeitsplatten oder Geräte neu auf den Markt kommen.“ /

(Dieser Artikel erschien in der WNA-Ausgabe 2+3/2026.)

In der Reihe „Wir Unternehmen“ stellt WNA kleine Firmen aus der Region Neckar-Alb und ihr Tagesgeschäft vor.


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