Hugo Boss und Commerzbank berichten
Gute Zahlen
Foto: Coloures-pic - Fotolia.comHugo Boss hat im zweiten Quartal 2017 Fortschritte gemacht. Der Umsatz im eigenen Einzelhandel hat auf vergleichbarer Fläche in allen drei Regionen deutlich angezogen. Auch das Online-Geschäft hat im zweiten Quartal zugelegt. Im Großhandel war die Umsatzentwicklung durch zeitliche Verschiebungen von Aus-lieferungen gegenüber dem Vorjahr negativ beeinflusst. Positiv entwickelten sich erneut die Kernmärkte Großbritannien und China. Das Geschäft in den USA ist erstmals seit zwei Jahren wieder gewachsen. Trotz erhöhter Marketingaufwendungen und Investitionen in die digitale Transformation des Geschäftsmodells lag das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau. Hugo Boss bestätigt auf dieser Basis sein Ziel einer stabilen Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr 2017.
Das Umsatzwachstum im eigenen Einzelhandel (inklusive Outlets und Online-Stores) beschleunigte sich im zweiten Quartal. Auf flächen- und währungsbereinigter Basis stieg der Umsatz um 3 Prozent, hauptsächlich aufgrund von Zuwächsen im mittleren einstelligen Bereich in Asien/ Pazifik. In Europa und in Amerika lagen die Umsätze auf flächen- und währungsbereinigter Basis im niedrigen einstelligen Bereich über Vorjahresniveau. Insgesamt stiegen die Umsätze im eigenen Einzelhandel in Europa um 4 Prozent auf 246 Millionen Euro (Q2 2016: 242 Millionen Euro). Die Umsätze in Amerika beliefen sich auf 100 Millionen Euro (Q2 2016: 92 Millionen Euro). Dies entspricht einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 6 Prozent. In Asien konnte ein Umsatzanstieg in lokalen Währungen von 12 Prozent auf 90 Millionen Euro (Q2 2016: 81 Millionen Euro) erzielt werden. Die über freistehende Geschäfte und Shop-in-Shops erzielten Umsätze lagen währungsbereinigt um 2 Prozent bzw. um 7 Prozent über dem Vorjahr. Die Outlet-Umsätze legten um 10 Prozent zu. Im eigenen Online-Geschäft erzielte Hugo Boss einen Umsatzanstieg von 9 Prozent.
Das erste Halbjahr 2017 verlief für die Commerzbank in Reutlingen erfolgreich. „Wir haben unser Ziel beim Kundenwachstum übertroffen. Die Zahl neuer Kunden war noch nie so hoch wie heute“, so Roland Löffler, Niederlassungsleiter Privat- und Unternehmerkunden. Alleine in den letzten sechs Monaten waren es netto 1.104 Neukunden. Ein wichtiger Grund für dieses Wachstum sei das dichte Filialnetz der Bank, heißt es in einer Pressemitteilung der Commerzbank. „Während viele Wettbewerber massiv Filialen schließen, bleiben wir vor Ort präsent. Das zahlt sich aus“, so Löffler. „90 Prozent der Bankkunden in Deutschland wollen auch im digitalen Zeitalter eine Filiale in ihrer Nähe. Dies ist unsere Chance, neue Kunden zu gewinnen und weiter zu wachsen“. Weitere Gründe sind das kostenlose Girokonto, die starke Nachfrage bei der Baufinanzierung, nach Wertpapieranlagen, und die digitalen Angebote wie die Banking-App, die Sicherheitsgarantie oder das digitale Haushaltsbuch.
In der Region Reutlingen haben Kunden im ersten Halbjahr rund 20 Millionen Euro neu in Wertpapieren angelegt. Den Erfolg sieht Löffler in der fehlenden Verzinsung von Spar- und Tagesgeldkonten. Zudem habe die Commerzbank Produkte eingeführt, die den Nerv der Kunden treffen. „Seit Jahresbeginn haben wir die Ausgabeaufschläge für viele Investmentfonds abgeschafft. Immer mehr Kunden werden deshalb vom Sparer zum Anleger und entscheiden sich für ein Depotmodell mit Flatrate.“
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