Groz-Beckert: Zahlen 2016
Absatz steigt
Foto: PRGroz-Beckert erzielte im Geschäftsjahr 2016 Umsätze in Höhe von 665 Millionen Euro (Vorjahr: 628 Millionen Euro) und beschäftigte zum Stichtag 31.12.2016 weltweit 7.693 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 7.807). Der Umsatzzuwachs wurde durch teils deutliche Absatzsteigerungen sowie der erstmals vollständigen Konsolidierung des jungen Bereichs Carding erzielt.
Insgesamt entwickelte sich das Geschäftsjahr 2016 besser als zunächst erwartet. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zogen die Geschäfte im Jahresverlauf an. Vor allem das letzte Quartal bescherte Groz-Beckert sehr gute Verkaufs- und Umsatzzahlen. Der Umsatzzuwachs um insgesamt 37 Millionen Euro (5,9 Prozent) beruht zum einen auf gestiegenen Absätzen in allen Hauptproduktgruppen. Zum anderen trug die erstmalige Konsolidierung des Bereichs Carding über volle zwölf Monate zur Umsatzsteigerung bei. Der 2015 übernommene Bereich wurde im Jahr der Übernahme nur über acht Monate hinweg konsolidiert.
Personalentwicklung
Zum Stichtag 31.12.2016 beschäftigte Groz-Beckert im Konzern weltweit 7.693 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 7.807), was einem Rückgang um 114 Personen entspricht. Am Stammsitz in Albstadt waren zum Stichtag 2.010 Personen beschäftigt und damit 16 weniger als im Vorjahr (Vorjahr: 2.026). Der Rückgang der Mitarbeiterzahl beruht im Wesentlichen auf Kapazitätsanpassungen in der Produktion, die 2015 aufgrund eines niedrigen Nachfrageniveaus eingeleitet wurden. 2016 schlugen sich diese Maßnahmen in einem rückläufigen Belegschaftsstand nieder. Zum Ausbildungsstart 2016 starteten 41 junge Menschen ihre Berufsausbildung bei Groz-Beckert in Albstadt. Damit waren zum 31.12.2016 am Stammsitz 160 Auszubildende beschäftigt, was einer Ausbildungsquote von rund 8 Prozent entspricht.
Geschäftsjahr 2017
Für Groz-Beckert verlief der Start ins laufende Jahr recht erfreulich. Neben einer nach wie vor guten Absatzsituation trägt vor allem ein akquisitionsbedingter Sondereffekt den Konzernumsatz: Zum 2. Januar 2017 übernahm Groz-Beckert die Ferd. Schmetz Gruppe mit Sitz in Aachen. Schmetz ist ein Traditionsunternehmen für die Herstellung von Industrie- und Haushaltsnähnadeln und beschäftigt weltweit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Übernahme umfasste die Produktionsstandorte in Deutschland, der Schweiz und Indien sowie das weltweite Vertriebsnetz. Durch die Akquisition verstärkt Groz-Beckert sein bestehendes Sortiment im Bereich der Konfektion. Das Unternehmen Schmetz sowie sein Produkt- und Service-Sortiment werden innerhalb des Groz-Beckert Konzerns eigenständig fortgeführt. Diese Akquisition wird zur positiven Entwicklung des Konzernumsatzes in 2017 beitragen. Im angestammten Geschäft bieten sich für Groz-Beckert im weiteren Jahresverlauf, neben China, vor allen Dingen Chancen in der sich weiterentwickelnden Textilindustrie in den aufstrebenden Märkten Asiens. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung Groz-Beckerts mit einem moderaten organischen Wachstum im laufenden Jahr.
Über Groz-Beckert
Groz-Beckert ist weltweit führender Anbieter von industriellen Maschinennadeln, Präzisionsteilen und Feinwerkzeugen sowie Systemen und Dienstleistungen für die Herstellung und Fügung textiler Flächen. Die Produkte und Leistungen unterstützen die Bereiche Stricken und Wirken, Weben, Filzen, Tuften, Kardieren und Nähen. Bereits 1852 gegründet erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2016 mit knapp 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 665 Mio. Euro Umsatz. Groz-Beckert ist mit Vertretungen, Produktions- und Vertriebstochtergesellschaften weltweit in mehr als 150 Ländern aktiv.
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