Feyer GmbH und Ontic Labs GmbH

6 Millionen Euro für KI-Start-ups

Die Feyer GmbH und die Ontic Labs GmbH aus Tübingen erhalten jeweils 3 Millionen Euro von der Bundesagentur für Sprunginnovationen.

6 Millionen Euro für KI-Start-upsLinks das Team von Feyer (von links): Sören Arlt, Jonathan Klimesch und Prof. Mario Krenn. Rechts das Team von Ontic Labs (von links): Mikel Zhobro, Prof. Gerard Pons-Moll, Prof. Georg Martius, Dr. Wieland Brendel und Dr. Omid Taheri. Foto: PR

Die Gelder fließen im Rahmen des Wettbewerbs „Next Frontier AI Challenge“, mit dem die Bundesagentur Unternehmen unterstützt, die grundlegende KI-Technologien mit hohem Innovationspotenzial entwickeln. Europaweit wurden zehn Unternehmen für die Förderung ausgewählt, drei davon kommen aus Deutschland.

KI für neue Hardware 
Die Feyer GmbH entwickelt KI-Systeme, die eigenständig neue industrielle Hardware entwerfen. „Damit werden neue Hardware-Innovationen im europäischen Hochtechnologiesektor möglich“, sagt Mario Krenn, Scientific Director bei Feyer und Professor für maschinelles Lernen an der Universität Tübingen. Als Einsatzfelder nennt er Laser-, Quanten- und Mikroskopietechnologien, die Mikrochipproduktion sowie neue Lösungen für den Energiebereich.

Roboter verstehen ihre Umwelt
Die Ontic Labs GmbH entwickelt ein KI-Modell, das Maschinen physikalische Zusammenhänge vermitteln soll. Dadurch sollen Roboter ihre Umwelt besser verstehen können. „Damit schaffen wir eine Grundlage für vielseitigere Robotersysteme, die künftig in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden können“, so Georg Martius, Mitgründer von Ontic Labs und Professor an der Universität Tübingen.


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