Geförderte Beratungen

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Die  „Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen.
Zusätzlich müssen Unternehmen in Schwierigkeiten die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.

Als Gründungsdatum zählt bei gewerblich Tätigen der Tag der Gewerbeanmeldung beziehungsweise des Handelsregisterauszugs, bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt.

Nicht antragsberechtigt sind unabhängig vom Beratungsbedarf:

  • Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die in der Unternehmens-, Wirtschaftsberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung oder Steuerberatung beziehungsweise als Rechtsanwalt, Notar, Insolvenzverwalter oder in ähnliche Weise beratend oder schulend tätig sind oder tätig werden wollen.
  • Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder die die Voraussetzungen für die Eröffnung eines solchen Verfahrens erfüllen.
  • Unternehmen, die in einem Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder zu deren Eigenbetriebe stehen.
  • Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine sowie Stiftungen.

Zu beachten ist des Weiteren, dass Beratungen von Unternehmen, beispielsweise der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, der Fischerei und Aquakultur oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1 Absatz der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 ausgeschlossen sind, nicht gefördert werden können.

Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens.

Fördersätze:

  • 50 Prozent in der Region Neckar-Alb
  • 90 Prozent Unternehmen in Schwierigkeiten unabhängig von Alter und Standort

Junge Unternehmen (nicht länger als 2 Jahre am Markt):
Bemessungsgrundlage 4.000 Euro, davon 50 Prozent ergeben 2.000 Euro

Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr nach Gründung):
Bemessungsgrundlage 3.000 Euro, davon 50 Prozent  ergeben 1.500 Euro

Unternehmen in Schwierigkeiten: Bemessungsgrundlage 3.000 Euro, davon  90 Prozent ergeben 2.700 Euro


Die Antragserfassung erfolgt über eine Online Plattform des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Die IHK Reutlingen ist für Unternehmen aus der Region Neckar-Alb erste Anlaufstelle und begleitet den gesamten Prozess als Ansprechpartner.

Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
Position: Existenzgründungsberaterin
Schwerpunkte: Existenzgründungsberatung
Telefon: 07121 201-297
Fax: 07121 201-4297
E-Mail schreiben
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Ihr Ansprechpartner

IHK-Zentrale Tübingen
IHK Reutlingen Bereich: Existenzgründung und Unternehmensförderung
Position: Moderator Unternehmensnachfolge
Schwerpunkte: Nachfolgeberatung / Firmenübernahme, Finanzierungsberatung und Fördermittelanalyse
Telefon: 07121 201-292
Fax: 07121 201-4292
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Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.