„IHK vor Ort“ in Zwiefalten

Zusammenarbeit, Wachstum und Innovation

Rund 25 Unternehmerinnen und Unternehmer trafen sich bei „IHK vor Ort“ in Zwiefalten und tauschten sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Gemeinde und IHK über wirtschaftliche Lage, Infrastrukturprojekte und künstliche Intelligenz aus.

Zusammenarbeit, Wachstum und Innovation

Fabian Kolb, Projektmanager bei der IHK Reutlingen, berichtete über die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage und die wirtschaftliche Lage in der Region. „Die Talsohle der vergangenen Monate scheint durchschritten zu sein und wir können vorsichtig optimistisch auf das kommende Frühjahr blicken“, so Kolb. Erfreulich sei die Entwicklung in Zwiefalten selbst: Die Beschäftigtenzahl ist in den vergangenen fünf Jahren um 27 Prozent gestiegen. „Das zeigt, dass Zwiefalten für Unternehmen und Fachkräfte ein attraktiver Standort bleibt“, betonte Kolb.

Bürgermeisterin Alexandra Hepp ging auf zentrale Infrastrukturprojekte der Gemeinde ein, beispielsweise die aktuelle Sanierung der Münsterschule sowie die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Sonderbuch. Außerdem laufen die Vorbereitungen für den Breitbandausbau, der die gesamte Gemeinde leistungsfähig ans Glasfasernetz anschließen soll. Hepp informierte, dass zum neuen Jahr eine interkommunale Verbandskämmerei gemeinsam mit Hayingen und Pfronstetten eingerichtet wird, um Verwaltungsaufgaben im Bereich des Finanzwesens zu bündeln: „Trotz der angespannten finanziellen Lage investiert Zwiefalten gezielt in eine zukunftsfähige Infrastruktur.“

Abschließend sprach Hepp ihren Dank an den Verein zur Förderung von Tourismus und Gewerbe in Zwiefalten (TGZ) und dessen Vorsitzenden Peter Baader für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre zur Steigerung der Attraktivität des Standorts Zwiefalten aus. Der Geschäftsführer der Zwiefalter Klosterbräu GmbH & Co. KG verwies insbesondere auf die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Gewerbe und Tourismus, die sich bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt oder dem Vespermarkt zeige. „Diese Form der Kooperation ist beispielhaft für die lebendige Gemeinschaft in Zwiefalten“, so Baader.

Sandra Schorrer, Projektmanagerin der KI-Allianz Baden-Württemberg, präsentierte eine Reihe konkreter Anwendungsfälle, die den Nutzen von KI im Mittelstand verdeutlichen. Dazu zählen KI-gestützte Bautagebücher, KI-basierte Maschinenwartung zur vorausschauenden Instandhaltung sowie KI-gestützte Selbstbedienungskassen, die Abläufe im Handel beschleunigen und vereinfachen. Anhand der Textilbranche zeigte sie, wie KI-gestützte Kreislaufwirtschaft Unternehmen dabei unterstützt, Materialien effizienter zu nutzen. Schorrer verdeutlichte, dass beim gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz auch in kleinen und mittleren Betrieben bereits spürbare Effizienzgewinne möglich sind.

Fabian Kolb

Fabian Kolb

Standortagentur und Netzwerke
IHK-Zentrale
Position: Projektmanager Standortmarketing
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