Azubimangel
Was Betriebe selbst tun können
Foto: istock.com/SDI ProductionsDie Situation auf dem Ausbildungsmarkt bleibt für Unternehmen angespannt. Immer mehr Betriebe finden nicht genügend Auszubildende. Die Gründe für den Auszubildenden-Mangel insgesamt sind vielfältig. Vor allem drückt der demografische Wandel, denn die jüngeren Generationen sind am Schrumpfen. Hochschulen, Duale Hochschulen und Betriebe umwerben Schüler und Jugendliche.
Mangelnden Ausbildungsreife und Berufsorientierung
Vielen jungen Menschen fehlen laut Umfrageergebnissen aber die Ausbildungsreife und eine sorgfältige Berufsorientierung. Die schulischen Basiskenntnisse und erforderlichen „Soft skills“ scheinen abhandengekommen zu sein. Das Interesse an Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten haben eher Eltern als die Jugendlichen selbst.
Was tun, um die Situation zu verbessern? Das Institut der deutschen Wirtschaft gibt Einblicke, was sich Unternehmen wünschen und wie Ausbildungsbetriebe selbst die Initiative ergreifen:
Das wünschen sich Unternehmen:
- Besser qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber
- Bessere Berufsorientierung und -vorbereitung
- Qualität der Berufsschulen als dualer Partner stärken
- Mehr Wertschätzung für die duale Ausbildung in der Gesellschaft
Das tun Ausbildungsbetriebe, um die Ausbildungsqualität zu verbessern:
- Ausbilderinnen und Ausbilder zeigen den Auszubildenden spätere Entwicklungs- und Karrierechancen im Betrieb auf
- Die Geschäftsführung unterstützt bei der Modernisierung und Digitalisierung der betrieblichen Ausbildung
- Ausbildungsbetriebe fördern leistungsschwächere Auszubildende durch spezielle Hilfsangebote
- Ausbilderinnen und Ausbilder bilden sich regelmäßig inhaltich und methodisch weiter
Hier geht es zum kompletten Artikel des iwd (Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft).

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