Einreise aus Riskogebieten

Verordnung zu Quarantänemaßnahmen aktualisert

Das Land Baden-Württemberg hat die Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ) neu gefasst. Die neuen Regelungen gelten seit dem 8. November 2020

Verordnung zu Quarantänemaßnahmen aktualisertFoto: Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

An der Pflicht, sich nach Einreise aus Risikogebieten in Quarantäne zu begeben, hat sich grundsätzlich nichts geändert. Allerdings wurde der vorgeschriebene Quarantänezeitraum von 14 auf 10 Tage verkürzt.

Die neue Verordnung berücksichtigt wieder diverse Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Diese sind auch für Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind, relevant.

So bleiben die bereits geschaffenen Erleichterungen für Grenzpendler und Grenzgänger, die täglich bzw. wöchentlich unter anderem zum Zwecke der Berufsausübung oder der Ausbildung in oder aus einem Risikogebiet reisen, bestehen.

Wer aus Baden-Württemberg in ein Risikogebiet in der Grenzregion reist, kann dies ohne Pflicht zu Quarantäne bei Wiedereinreise tun, solange die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert.

Für Personen, die grenzüberschreitend Waren, Güter oder Personen transportieren entfällt ebenfalls die Quarantänepflicht, sofern der Aufenthalt weniger als 72 Stunden dauert.

Zudem sind Einreisende von der Quarantänepflicht ausgenommen, wenn sie sich bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar - unter anderem beruflich veranlasst - in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Land Baden-Württemberg einreisen. Allerdings muss hier ein negatives Testergebnis vorgelegt werden.

Auf Verlangen muss der Ausnahmetatbestand glaubhaft versichert werden. Sind Bescheinigungen erforderlich können diese in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorgelegt werden.

Den Text der Verordnung sowie weitere Informationen einschließlich FAQs gibt es im Landesportal Baden-Württemberg.

Katrin Glaser

Katrin Glaser

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