Ausländische Unternehmen in Russland

Verkaufsbeschränkungen und "vorsätzlicher Bankrott"

Die russische Regierung will den Exodus ausländischer Unternehmen in Russland mit drastischen Maßnahmen stoppen. So sollen Investoren aus dem Ausland ihre Unternehmensbeteiligungen vorübergehend nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht veräußern können.

Verkaufsbeschränkungen und vorsätzlicher BankrottFoto: imaginima/iStockphoto.com

Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat Premierminister Michali Mischutin angekündigt. Vizepremier Andrej Beloussow sagte, die Regierung werde es als "vorsätzlichen Bankrott" bewerten, wenn ein ausländischer Betrieb seine Tätigkeit in Russland endgültig einstelle. In diesen Fällen werde der Staat "mittels eines beschleunigten Konkursverfahrens" eingreifen. Die drei Szenarien, die sich deutschen Unternehmen in Russland jetzt eröffnen, skizziert die Auslandshandelskammer Russland (AHK) in diesem Beitrag auf ihrer Website.

Martin Fahling

Martin Fahling

International
IHK-Zentrale
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen
Telefon: 07121 201-186
E-Mail schreiben
vCard herunterladen
Zur Detailseite


Zur Übersicht