Spritpreise
Tankrabatt kommt bedingt an
Foto: Aleksandar Malivuk - shutterstockZwar sind die Kraftstoffpreise nach Einführung des Rabatts gesunken, allerdings nicht immer in dem Umfang, der rechnerisch möglich wäre. Laut ADAC kommen die staatlichen Entlastungen von rund 17 Cent pro Liter nicht vollständig bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an - und das, obwohl sich Dollarkurs und der relevante Ölpreis für die Nordsee-Sorte Brent in der ersten Mai-Tagen kaum bewegten.
Hinzu kommt: Durch die Einführung des sogenannten Österreich-Modells, das nur noch eine Preissteigerung täglich um 12 Uhr erlaubt, spreizen sich die Preise im Tagesverlauf erheblich. Laut einer ADAC-Grafik ist der günstigste Zeitpunkt gegen 11.30 Uhr, bevor der Spritpreis nach oben schnellt und dann wieder bis zum nächsten Vormittag allmählich sinkt.
Auch regionale Unterschiede spielen eine Rolle. Je nach Anbieter und Standort können sich die Preise spürbar unterscheiden – ein zusätzlicher Faktor, der darüber entscheidet, wie stark der Tankrabatt tatsächlich im Geldbeutel ankommt.
Unterm Strich zeigt sich: Der Tankrabatt sorgt zwar grundsätzlich für Entlastung, sein Effekt wird jedoch durch verschiedene Einflüsse abgeschwächt. Für Pendler und Unternehmen mit Fuhrpark bleibt Tanken damit ein relevanter Kostenfaktor, bei dem sich ein genauer Blick weiterhin lohnt.
Quelle: ADAC
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