Modehaus Zinser und die Wilhelm-Schickard-Schule kooperieren
So viel Praxisnähe wie möglich

Man kennt sich schon länger, aber mit der schriftlichen Kooperationsvereinbarung rücken die Kaufmännische Schule und das Modehaus noch enger zusammen. Die gemeinsame Mission: Schülerinnen und Schüler sollen in Sachen Berufsorientierung so viel Praxisnähe wie möglich erleben. Schule und Betriebe haben dazu eine gemeinsame Agenda formuliert, die es in sich hat: Besuche von Ausbildungsbotschaftern in den Klassen, Teilnahme am so genannten Ausbildungsforum der Schule, aber auch Workshops bei Zinser und sogar ein Kniggetraining stehen auf dem Programm: „Wir wollen Jugendlichen Gelegenheit bieten, eigene Interessen zu entdecken und sich wirklich auszuprobieren“, erklärt Lena Griesinger, Ressortleitung Personal bei der Modehaus Zinser GmbH & Co. KG. Sarah Schuler, Personalreferentin im Bereich Ausbildung und Weiterbildung bei Zinser, fügt hinzu: „Persönliche Kontakte zum Partnerbetrieb sind eine wichtige Ergänzung zu den Informationsangeboten beispielsweise auf Messen.“
Der Einsatz von Peers schafft Nähe
Mit der Wilhelm-Schickard-Schule hat sich Zinser für einen besonders engagierten Partner entschieden. „Wir haben schon vor Jahren ein Konzept zur Berufsorientierung etabliert. Damit können wir unsere Schülerinnen und Schüler auf allen Etappen ihrer Berufswahl optimal begleiten“, berichtet Schulleiter Martin Riehle. Andres Türk, Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsschule, ergänzt: „Einen besonderen Schwerpunkt legen wir dabei auf unsere schuleigenen Ausbildungsbotschafter, die wir selbst ausbilden.“ Der Einsatz von Peers schafft Nähe und hilft, die ein oder andere Schwellenangst zu überwinden. Beim Kontakt mit Ausbildungsbetrieben wolle die Schule vor allem lokal agieren, betont Martin Riehle. Schließlich ginge es darum, Jugendlichen Perspektiven in der Region aufzuzeigen. Die Chancen speziell im Einzelhandel seien oft nicht ausreichend bekannt, so die beiden Personalexpertinnen. „Eine Ausbildung im Einzelhandel, zumal in unserer Branche, bietet Entfaltungsmöglichkeiten, aber auch Sicherheit.“
Informationen aus erster Hand
Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Schickard-Schule dürfen sich also künftig auf viele Expeditionen in die Berufswelt freuen. Es seien vor allem die persönlichen Begegnungen, die Jugendlichen helfen. „Diese Informationen aus erster Hand sind besonders wirksam“, ist sich Andreas Türk sicher. Demnächst startet schon der erste Einsatz von Azubis im Klassenzimmer. „Unsere Kooperation zeigt Schülerinnen und Schülern, wie der Alltag in Ausbildung und Beruf ist, das bringt Klarheit. Die Bildungspartnerschaft zwischen Modehaus Zinser und Wilhelm-Schickard-Schule wurde vermittelt im Rahmen der IHK-Kampagne Wirtschaft macht Schule.
