Bürgermeisterwahl in Hechingen
Philipp Hahn kandidiert für zweite Amtszeit
Der amtierende Bürgermeister Philipp Hahn und Moderator Matthias Miklautz. Foto: PRIm Mittelpunkt standen die Vorhaben für eine mögliche zweite Amtszeit. „Es gibt verschiedene konkrete Investitionen, über die wir im Gemeinderat diskutieren. Dazu gehören der Bau dreier Kindergärten, einer Turn- und Festhalle in Stetten sowie die Sanierung der Schulen und verschiedener Straßen,“ erklärte Hahn. Auch Sicherheit und Energieversorgung zählen zu seinen Schwerpunkten: „Die Weltlage zwingt uns dazu, uns mit Notfallplänen auseinanderzusetzen. Dafür hat die Bundesregierung uns den ‚Operationsplan Deutschland‛ an die Hand gegeben. Der wird auf jeden Fall ein Thema in den nächsten Jahren sein“, berichtete der CDU-Politiker. Zudem soll die Stromversorgung resilienter aufgestellt werden.
Offenes Ohr für die Wirtschaft
Hahn betonte seine Dialogbereitschaft gegenüber der Wirtschaft: „Mir ist es wichtig, dass wir eine Politik des Gehörtwerdens leben. Wir werden immer ein offenes Ohr für Sie und Ihre Anliegen haben, egal, wen Sie ansprechen, egal um was es geht.“ Zwar gebe es keine kommunalen Förderprogramme für die Unternehmen, er unterstütze es aber, wenn Unternehmen Anträge für Landes- oder Bundesmittel stellten. Perspektivisch wünscht sich Hahn die Einrichtung einer Stelle für Wirtschaftsförderung. Außerdem hatte er für die Unternehmerinnen und Unternehmer noch eine erfreuliche Nachricht im Gepäck: Eine Erhöhung der Gewerbesteuer ist zurzeit nicht geplant.
Mit Blick auf die vergangenen acht Jahre hob Hahn das wertschätzende Miteinander in Verwaltung, Gemeinderat und Stadtteilen hervor sowie die Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden. Zu den erfolgreich umgesetzten Projekten zählen die Sanierung der Zollernstraße und der verkehrsberuhigte Marktplatz, der im Mai eröffnet wird.
Kritisch sieht Hahn den schleppenden Glasfaserausbau, der dauere schon viel zu lange. „Außerdem würde ich gerne unsere Verwaltung digitaler aufstellen“, sagte er, da sehe er noch viele Möglichkeiten. „Allerdings gibt es hier für mich eine klare Grenze: KI darf niemals die direkte Begegnung mit den Menschen ersetzen.“

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