Innovationsförderung

Persönliche Schutzausrüstung

Anträge zur Förderung von Produkt- und Produktionsprozessinnovationen können beim Bundeswirtschaftsministerium gestellt werden.

Persönliche Schutzausrüstung

Forschungseinrichtungen und Unternehmen können Förderanträge für Innovationsprojekte im Bereich persönlicher Schutzausrüstung einreichen. Ziel der neuen Förderrichtlinie ist es, entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Schutzausrüstung Anreize für verstärkte Innovationstätigkeit zu setzen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken und einen Beitrag zur Erhaltung von Produktionskapazitäten am Standort Deutschland zu leisten. Mit dieser Fördermaßnahme will das Ministerium insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützen sowie die verstärkte Kooperation mit weiteren Unternehmen der Branche sowie wissenschaftlichen Einrichtungen anregen und stärken.

Das Programm adressiert insbesondere folgende Förderschwerpunkte:

  • Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit
  • Funktionalität, Erschließung neuer Bedarfsbereiche
  • Automatisierung und Digitalisierung der Produktion und Dienstleistungen
  • Beitrag zur Effizienz der Nationalen Reserve Gesundheitsschutz (NRGS)
  • Standardisierung, Prüf- und Zertifizierungsverfahren

Insgesamt stehen für den Zeitraum bis 2025 163 Millionen Euro an Fördervolumen zur Verfügung. Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kann die Förderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses je nach Marktnähe der zu entwickelnden Lösungen 15 bis 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten betragen. Für KMU sowie Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben im Einzelfall zu einem höheren Prozentsatz förderfähig (bis zu 80 bzw. bis zu 100 Prozent).

Nähere Informationen zu diesem und weiteren Programmen der Bundesregierung zur Förderung des Ausbaus von Produktionskapazitäten für persönliche Schutzausrüstung in Deutschland gibt es auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums.

Birgit Krattenmacher

Birgit Krattenmacher

Innovation und Umwelt
IHK-Zentrale
Position: Kaufmännische Leitung Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IWW)
Schwerpunkte: Regionales Innovationsmanagement Neckar-Alb, Beratung zu FuE-Förderprogrammen, CE-Kennzeichnung,Textilkennzeichnung, Cluster Technische Textilien Neckar-Alb
Telefon: 07121 201-257
Fax: 07121 201-4257
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