IHK vor Ort in Grafenberg

Ortsumfahrung, Parken im Zentrum, Breitband

30 Unternehmerinnen und Unternehmern trafen sich bei der Firma Rampf zur mittlerweile dritten Auflage von "IHK vor Ort" in Grafenberg. Erstmals wurde das Treffen gemeinsam von IHK, Kreishandwerkerschaft und Gemeinde Grafenberg ausgerichtet. Der Handels- und Gewerbeverein unterstützt die Reihe seit Beginn an.

Ortsumfahrung, Parken im Zentrum, BreitbandIHK vor Ort in Grafenberg. Im Bild: Dieter Laible, Kreishandwerkerschaft, Rudolf Rampf, Handels- und Gewerbeverein Grafenberg, Bürgermeisterin Annette Bauer und Gastgeber Michael Rampf, Mitglied der IHK-Vollversammlung (v.l.).

In seinen Begrüßung hatte Michael Rampf, Gastgeber und im Ehrenamt Mitglied der IHK-Vollversammlung, über die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Region berichtet. Laut aktueller IHK-Umfrage ist die Lage sehr gut, allerdings trübt sich der Ausblick für die kommenden Monate leicht ein. Größtes Problem der Betriebe ist der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen können ihre offenen Stellen nicht mehr besetzen. Die IHK bietet zahlreiche Maßnahmen an, um Firmen zu helfen, Ausbildungsstellen besetzen zu können. Der Fachkräftemangel hat auch das Handwerk erreicht, berichtete Kreishandwerksmeister Dieter Laible. Er wies außerdem darauf hin, dass es gerade in ländlichen Gebieten immer schwieriger werde, Berufsschulklassen mit der nötigen Zahl der Schüler aufrecht zu erhalten.

Bürgermeisterin Annette Bauer gab in ihrem Vortrag einen aktuellen Stand zur Ortsumfahrung. Derzeit sieht es so als ob die Freigabe der Straße bis Mai 2019 erreicht werden kann. Sie ging außerdem auf die geplanten Gewerbeflächen Hochsträß II und Trieb ein. Für beide soll voraussichtlich 2019 der Satzungsbeschluss erfolgen. Mit Blick auf die kommende Einwohnerversammlung erläuterte sie die Planungen für die anstehende Entwicklung des Ortszentrums. Die Stärkung der Betrieb im Kern sowie die Parksituation stehen weit oben auf der Agenda. In der Diskussion der Teilnehmer wurde zudem deutlich, dass den Betrieben das Thema Breitband unter den Nägeln brennt. Alternative Verlegetechniken, wie Glasfaserkabel in Abwasserrohren, könnten den Ausbau deutlich schneller gestalten.

Christoph Heise

Christoph Heise

Existenzgründung und Unternehmensförderung, Kommunikation
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