„IHK vor Ort“ in Lichtenstein
Neues Glasfasernetz wird aktiviert

Bürgermeister Peter Nußbaum informierte über wichtige Infrastrukturprojekte wie die Regional-Stadtbahn und den Albaufstieg der B312. Im April startet in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Reutlingen die kommunale Wärmeplanung. Sie dient als konzeptionelle Grundlage für die Entwicklung einer modernen und klimafreundlichen Wärmeversorgung. Ebenso wurde der Hochwasserschutz thematisiert, den die Gemeinde durch fortlaufende Maßnahmen der Gewässerunterhaltung sowie durch ein Ausbaukonzept der Echaz zum Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser (HQ100) verfolgt. Schließlich ging Bürgermeister Nußbaum noch auf den bevorstehenden Gesamtbeitritt der Gemeinde zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb und den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten und Vorteile für Unternehmen und Betriebe ein.
Erfolgsprojekt Glasfaserausbau
Aus Sicht der Betriebe ist der Glasfaserausbau ein zentraler Baustein für die weitere Standortentwicklung in Lichtenstein. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sei Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg. Bürgermeister Peter Nußbaum betonte die Fortschritte: „Nachdem in den vergangenen zehn Monaten eine großflächige, 52 Kilometer lange Glasfaserinfrastruktur in allen Ortsteilen Lichtensteins verlegt wurde, befinden wir uns nun unmittelbar im Prozess der Netzaktivierung und vollziehen damit den Schritt zur Glasfasergemeinde.“
Politischer Ausblick
Katharina Lein, Leiterin Politik/Public Affairs bei der IHK Reutlingen, stellte die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage vor und gab einen Überblick über aktuelle Förderprojekte der IHK im Bereich Digitalisierung und Cybersicherheit. Der direkte Austausch fand sowohl bei den Betrieben als auch bei der Kommune großen Anklang. Deswegen soll „IHK vor Ort“ in Lichtenstein bereits im Sommer im BRE Gewerbepark fortgesetzt werden.
