IHK zum Mercosur-Abkommen

Neue Chancen nutzen

Ab 1. Mai kann das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten vorläufig angewendet werden. Die IHK Reutlingen sieht darin wichtige Impulse für die exportorientierten Unternehmen der Region.

Neue Chancen nutzenFoto: Javier - stock.adobe.com

„Nach jahrelangen Verhandlungen ist die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens ein starkes Signal für offenen Handel und verlässliche Partnerschaften. Unsere Unternehmen erhalten damit besseren Zugang zu einem bedeutenden Wachstumsmarkt“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Durch das Abkommen können Unternehmen ihre internationalen Geschäftsbeziehungen weiter diversifizieren und Abhängigkeiten von einzelnen Märkten vermeiden.

Tipps für den Einstieg
Die IHK Reutlingen hat auf ihrer Website praxisnahe Informationen für Unternehmen zusammengestellt, um ihnen den Einstieg in den südamerikanischen Markt zu erleichtern. Die Betriebe erhalten einen Überblick über die wichtigsten Inhalte des Abkommens und welche Chancen sich daraus für den Außenhandel ergeben. Zudem gibt es konkrete Tipps, wie sie sich gezielt vorbereiten können – etwa durch die frühzeitige Analyse von Absatzmärkten sowie die Prüfung bestehender Lieferketten und künftiger Handelsbedingungen. Die Informationen gibt es auf www.ihkrt.de/mercosur.

Hintergrund
Die Mercosur-Staaten – Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay und Bolivien – bilden mit über 270 Millionen Einwohnern einen der größten Wirtschaftsräume außerhalb Europas. Durch den Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen eröffnen sich für Unternehmen aus der Region Neckar-Alb neue Absatzchancen, insbesondere im Maschinenbau, der Automobilzulieferindustrie und bei Dienstleistungen. 

Martin Fahling

Martin Fahling

International & internationale Fachkräfte,
IHK-Zentrale
Position: Bereichsleiter
Schwerpunkte: Grundsatzfragen, Außenwirtschaftspolitik, Beratungen, Institute for Emerging Markets
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