Fördermittel für energiesparende Technologien

Nächste Runde endet am 3. November

Unternehmen können sich Investitionen in energie- und ressourcensparende Technologien fördern lassen. Der Antrag für das „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb“ muss bis 3. November vorliegen.

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Mit der fünfzehnten Wettbewerbsrunde im Programm „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb“ können Unternehmen eine rückzahlungsfreie Förderung von bis zu 60 Prozent erhalten. Durch investive Maßnahmen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz haben Unternehmen mit dem Fokus einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die CO2-Bilanz zu verbessern.

Ein Förderantrag muss vor Rundenschluss am 3. November 2022 gestellt werden. Eine vorzeitige Einreichung ist aber zu empfehlen, da bei einer Überschreitung des Rundenbudgets diese im Förderwettbewerb bereits früher geschlossen werden kann. Informieren Sie sich zu den Wettbewerbsrunden

Fördereffizienz des Unternehmens ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil
Gefördert werden die Projekte mit der besten Fördereffizienz in einer Wettbewerbsrunde: Je höher die Einsparung oder je geringer die beantragte Förderung ist, desto besser ist die Fördereffizienz. Das Unternehmen entscheidet selbst, wieviel Förderung es für seine geplante Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen im Wettbewerb beantragt. Diese können vorab mit dem Fördereffizienz-Rechner geprüft werden.

Unternehmen mit ambitionierten Klimaschutzzielen, aber ohne konkrete Idee diese umzusetzen, können sich anhand bereits geförderter Projektbeispiele und Projektideen inspirieren lassen. Im Förderwettbewerb können alle Unternehmen jeglicher Rechtsform, unabhängig von ihrer Größe, und auch Contractoren Maßnahmen ergreifen, ihre Energie- und Ressourceneeffizienz zu verbessern und Kosten bei der Energiebereitstellung zu sparen.

Der BMWK-Förderwettbewerb Energie-und Ressourceneffizienz auf einen Blick:

  • Fördereffizienz als zentrales Kriterium für die Förderentscheidung
  • Zuschuss bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten
  • maximal 10 Millionen Euro Förderung pro Vorhaben
  • technologie- und branchenoffene Förderung von Maßnahmen zur energetischen Optimierung industrieller und gewerblicher Anlagen und Prozesse (Abwärmenutzung, EE-Prozesswärmebereitstellung)
  • oder Maßnahmen zur Ressourceneinsparung
  • zweistufiges Antragsverfahren mit Skizze und anschließendem Online-Einsparkonzept
  • kontinuierliche Antragstellung mit mehreren Stichtagen im Jahr

Von der Idee bis zur Dekarbonisierungstrategie – Kontinuierliche Förderung von „Transformationskonzepten“
Bis zu 80.000 Euro Zuschuss stehen in Aussicht, wenn Untrnehmen ihre Dekarbonisierung planen. Dazu muss ein Transformationskonzept erstellt werden, welches langfristig einen reduzierten CO2-Ausstoß nachweist. Neben der Erstellung und  Zertifizierung einer CO2-Bilanz sind weitere Anforderungen für ein Transformationskonzept zu erfüllen

Thematisch und individuell informieren
Gerne informiert der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Unternehmen individuell zu den neuen Fördermöglichkeiten im Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz sowie zu den Transformationskonzepten. Hier geht es zur Beratungs-Hotline.

Mehr auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums.

Julian Müller

Julian Müller

Innovation und Umwelt
IHK-Zentrale
Position: Effizienzmoderator KEFF+ und Koordinator KEFF+Neckar-Alb
Schwerpunkte: Kompetenzstelle Ressourceneffizienz (KEFF+) der Region Neckar-Alb
Telefon: 07121 201-137
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