Wolfgang Epp ist „EU Trade Champion“
Mehr Praxis in der EU-Handelspolitik

Mit seinem Engagement möchte Epp die Perspektiven von Unternehmen aus der exportstarken Region Neckar-Alb einbringen. Die „EU Trade Champions“ stehen im direkten Austausch mit der Europäischen Kommission sowie untereinander – bei Treffen in Brüssel oder in regelmäßigen Online-Formaten. „Die europäische Handelspolitik muss sich stärker an den realen Anforderungen der Wirtschaft ausrichten. Im Netzwerk der ‚Trade Champions‘ geht es darum, die Stimmen aus dem Mittelstand zu bündeln und die betriebliche Praxis politischen Entscheidungsträgern verständlich zu machen.“
Umgekehrt haben die Mitglieder des Netzwerks die Aufgabe, kleinen und mittleren Unternehmen Informationen über internationale Märkte, Handelsabkommen und regulatorische Entwicklungen besser zugänglich zu machen sowie die Chancen internationaler Märkte für die regionale Wirtschaft greifbar zu machen.
„Gerade kleine und mittlere Unternehmen können noch stärker von den Möglichkeiten des europäischen Binnenmarkts und von Handelsabkommen profitieren“, so Epp.
Hintergrund
Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und sich verändernder globaler Handelsstrukturen kommt einer abgestimmten europäischen Handelspolitik eine zentrale Rolle zu. Das Netzwerk der „EU Trade Champions“ soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft langfristig zu sichern. Die jüngst abgeschlossenen Handelsabkommen mit Indien, Mercosur und Australien könnten bald wirksam werden. In Verhandlungen befindet sich die EU derzeit unter anderem mit Mexiko, Indonesien und der Schweiz. Zudem sollen nach dem gescheiterten TTIP-Abkommen neue Gespräche mit den USA folgen. Die Industrieunternehmen in der Region Neckar-Alb erzielten im Jahr 2025 einen Außenhandelsumsatz von rund 13 Milliarden Euro. Über 55 Prozent der Unternehmen sind vom Export abhängig.
