Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft
Maßnahmen gegen Sabotage
Foto: tommaso79/shutterstock.comDer veröffentlichte Sicherheitshinweis verweist auf aktuelle Fälle von Ausspähung, mutmaßlicher Sabotagevorbereitung, Sanktionsumgehung zugunsten der russischen Rüstungsindustrie sowie auf Phishing-Kampagnen über Messenger-Dienste. Zudem weist das BfV auf Risiken durch die Verfügbarkeit von Standortdaten und mögliche Aktionen extremistischer Akteure gegen Unternehmen der Branche hin.
Konkrete Empfehlungen für Unternehmen:
- Sicherheitsmaßnahmen und Risikomanagement regelmäßig an die aktuelle Bedrohungslage anpassen.
- Mitarbeitende kontinuierlich für Spionage-, Sabotage-, Phishing- und Social-Engineering-Angriffe sensibilisieren und schulen.
- Sensible Informationen nach dem "Need-to-know“-Prinzip behandeln und Veröffentlichungen auf mögliche Sicherheitsrisiken prüfen.
- Interne Systeme technisch absichern, Netzwerke segmentieren und regelmäßige Penetrationstests durchführen.
- Dienstliche Kommunikation ausschließlich über vorgesehene und abgesicherte Kommunikationskanäle führen.
- In sozialen Netzwerken und Karriereplattformen zurückhaltend mit Angaben zu Aufgaben, Projekten und Standorten umgehen.
- Verdächtige Kontaktaufnahmen, Beschaffungsanfragen sowie mögliche Ausspähungs- oder Sabotagehandlungen konsequent melden.
- Bei Auslandsreisen besondere Vorsicht walten lassen und die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise berücksichtigen.
Weitere Informationen auf der BfV-Website.
Quelle: IHK Regensburg
Die IHK Reutlingen hat den Arbeitskreis Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft gegründet.

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