Strom- und Wärme aus erneuerbaren Energien

KfW erweitert Förderprogramm

Die KfW unterstützt Unternehmensinvestitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus regenerativen Energiequellen sowie in Energiespeicher mit Förderkrediten. Sowohl für Neuanschaffungen als auch die Modernisierung bestehender Anlagen ist eine Finanzierung von bis zu 150 Millionen Euro möglich..

KfW erweitert FörderprogrammFoto: by-studio - Fotolia.com

Unternehmen jeder Größe können den Förderkredit jetzt über einen Finanzierungspartner ihrer Wahl beantragen. Die Förderung ist an keinen Mindestkreditbetrag gebunden und kann in Summe oder in Teilbeträgen abgerufen werden. Auch Globaldarlehen an Landesförderinstitute oder die Kombination mit anderen Fördermitteln sind möglich. Davon ausgenommen sind Anlagen, die bereits eine Förderung nach dem EEG, der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz oder eine vergleichbare staatliche Förderung erhalten. Der Investitionsort der förderfähigen Maßnahmen kann innerhalb der EU sowie im Vereinigten Königreich und Norwegen liegen.

Das Programm zielt darauf ab, insbesondere die Vermarktung von Strom über sogenannte Direktlieferverträge zu unterstützen. Dabei ist der Verkauf des erzeugten Stroms nicht durch staatliche Förderungen wie die Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgesichert, sondern ausschließlich über Vereinbarungen zwischen Stromerzeugern und anderen Marktteilnehmern. Insgesamt befindet sich der marktbasierte Ausbau noch in der Entwicklungsphase und Finanzierungspartner sind mit mehr Komplexität konfrontiert als im regulierten Marktsegment. "Erneuerbare Energien Plus“ adressiert die dadurch entstehenden Hemmnisse und schafft verlässliche Planungssicherheit.

Mehr auf der Website der KfW

Weitere Informationen zu Förderungen gibt es bei der Kompetenzstelle Ressourceneffizienz Neckar-Alb.

Dr. Elisabeth Musch

Dr. Elisabeth Musch

Innovation & Umwelt
IHK-Zentrale
Position: Projektmanagerin Green Deal
Schwerpunkte: Institut für Nachhaltiges Wirtschaften (INaWi), Green Deal, Nachhaltigkeit, IHK-Netzwerk Umwelt, Enterprise Europe Network, Verpackungsgesetz, REACH, RoHS, Produktsicherheit, CE-Kennzeichnung
Telefon: 07121 201-178
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Jonas von Festenberg

Jonas von Festenberg

Innovation & Umwelt
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Schwerpunkte: Regionale Kompetenzstelle Ressourcen-Effizienz (KEFF+ Neckar-Alb)
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