IHK-Spitze schreibt Bundestagsabgeordneten
„Großes Unverständnis in der Wirtschaft“
Foto: ddisq/shutterstock.comHintergrund ist eine Mitteilung aus dem Bundesverkehrsministerium, für den Ausbau der B 27 zwischen Nehren und Bodelshausen, der Ortsumfahrung von Tübingen mit dem Schindhaubasistunnel sowie der Ortsumfahrung von Lautlingen keine Baufreigaben erteilen zu wollen. „Diese Ankündigung ist in der Wirtschaft der Region mit großem Unverständnis aufgenommen worden. Alle drei Strecken sind im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans und haben somit höchste Umsetzungspriorität”, heißt es in einem Schreiben der IHK-Spitze an die Abgeordneten. Dass laut Verkehrsministerium die finanziellen Mittel fehlen sollen, obwohl es ein großes Sondervermögen für Infrastruktur gibt, wird in der Region „als verheerendes Signal gewertet“.
Schwörer und Epp haben an die Abgeordneten appelliert sich weiter für die Strecken einzusetzen: „Aus Sicht der IHK Reutlingen benötigt die Region Neckar-Alb das klare Signal, dass die Bundesregierung den Ausbau von Infrastruktur als sehr wichtig erachtet und mit hoher Dringlichkeit vorantreibt.“ Der Ausbau der B27 und die Ortsumfahrung von Lautlingen gehören in jedem Fall dazu.

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