Regionalforum veranstaltet 1. Transformationskongress

„Geschwindigkeit, Mut und Veränderung“

„Transformation und Veränderung sind keine unabwendbaren Schicksale. In der Region haben wir das Zeug zum Comeback, wenn wir uns auf unsere Kräfte besinnen“, sagte IHK-Präsident Johannes Schwörer beim 1. Transformationskongress des Regionalforums.

„Geschwindigkeit, Mut und Veränderung“Foto: Trinkhaus

Wie geht die Region Neckar-Alb mit den derzeitigen Veränderungen um und wie kann ein Transformationsprozess aussehen? Wichtig ist das Verständnis, machte Schwörer in seinem Impuls deutlich, dass Transformation und Veränderung etwas völlig Normales sind. „Vor 50 Jahren war die Textilindustrie die vorherrschende Branche bei uns und heute gibt es längst viel mehr Arbeitsplätze in der Dienstleistungswirtschaft als im Produzierenden Gewerbe“, so Schwörer. Was aus seiner Sicht allerdings fehlt, sind „Geschwindigkeit, Mut und der unbedingte Wille zur Veränderung.“ Auch Franz Loogen, Keynote-Speaker von E-Mobil BW, wies darauf hin, dass Innovationen den Normalzustand abbilden. „Mit jeder neuen Technologie, läuft eine alte aus.“ 

Nur der Auftakt 
Wie man mit Mut Veränderungen hinbekommt, zeigten Spitzenvertreter aus der Region, die in Unternehmen wie Erbe Elektromedizin, CHT Group oder HPM Technologie oder Einrichtungen wie dem NMI oder der Stadt Münsingen nötige Prozesse auf den Weg gebracht haben – orientiert an den Bedürfnissen des Marktes und der Kunden und mit klarem Blick darauf, die eigene Organisation besser zu machen. „Von diesen Vorbildern kann eine Region insgesamt lernen“, zeigte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp sicher. Insofern war der Transformationskongress „sicher nur der Auftakt“. Gefragt sind nun „Aufbruchstimmung und Veränderungswille in allen Bereichen der Gesellschaft“, so Epp. Oder wie es Franz Loogen in seiner Keynote formulierte: „Erfolgreiche Transformation braucht mehr als Technologie, es braucht den Menschen.“ 

Hintergrund 
Das Regionalforum Neckar-Alb ist der Treffpunkt von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung in der Region Neckar-Alb und setzt sich dafür ein, den Strukturwandel zu begleiten und voranzutreiben sowie die Region im nationalen und internationalen Standortwettbewerb zu stärken. 

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Antonia Hettinger

Antonia Hettinger

Unternehmensförderung & Standortpolitik, Standortagentur & Netzwerkbüro
IHK-Zentrale
Position: Leiterin Volkswirtschaft & regionale Wirtschaftspolitik
Schwerpunkte: Volkswirtschaft und regionale Wirtschaftspolitik, Konjunkturumfragen, IHK-Netzwerk Bau- und Immobilienwirtschaft, IHK-Netzwerk Projektmanagement
Telefon: 07121 201-256
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