IHK kritisiert Erbschaftsteuerpläne der SPD
„Familienunternehmen nicht gefährden“
Butch - Fotolia.comDie IHK Reutlingen kritisiert die Pläne der SPD, die Erbschaftssteuer für Betriebsvermögen zu erhöhen. Eine familieninterne Unternehmensübernahme wäre durch die Erhöhung der Erbschaftssteuer für Betriebsvermögen zukünftig mit deutlich höheren Kosten verbunden. „Der vorgesehene Freibetrag von fünf Millionen ist unrealistisch, in vielen Fällen würden hohe Steuern anfallen“, so der Steuerexperte. Das würde sie zusätzlich belasten.
Auf die Region Neckar-Alb, die geprägt ist von mittelständischen Familienunternehmen, hätte die Änderung negative Auswirkungen: Die Betriebe sind ein wichtiger Teil der Wirtschaftsstruktur. Sie übernehmen am Standort Verantwortung, sorgen für Arbeitsplätze, Innovationen und Stabilität. „Sie dürfen mit solchen Regelungen nicht gefährdet werden.“ Der Vorschlag kommt für die Betriebe in einer ohnehin wirtschaftlich schwierigen Situation. Die konjunkturelle Wende lässt weiter auf sich warten. „Wenn die Politik es den Familienbetrieben jetzt zusätzlich schwer macht, dürfen wir uns nicht wundern, wenn Unternehmensübernahmen scheitern“, so Jasper.
