Azubis in Neckar-Alb

Das sind die Lieblingsberufe

Insgesamt 6.584 junge Leute in der Region lernen einen IHK-Beruf. 741 davon haben einen ausländischen Pass. Corona-bedingt bleiben die Zahlen der Neueintragungen unter denen des Vorjahres. Das zeigen Zahlen der IHK.

Das sind die LieblingsberufeFoto: Jacob Lund / Shutterstock.com

Insgesamt 6.584 junge Leute in der Region lernen einen IHK-Beruf. 741 davon haben einen ausländischen Pass. Corona-bedingt bleiben die Zahlen der Neueintragungen unter denen des Vorjahres. Das zeigen Zahlen der IHK.

Die meisten eingetragenen Ausbildungsverträge im Jahr 2019 kann der Landkreis Reutlingen aufweisen (3.044), gefolgt vom Zollernalbkreis (2.016) und vom Landkreis Tübingen (1.501). Die Top-Herkunftsländer der 741 ausländischen Azubis sind die Türkei (155), Italien (96) sowie Syrien (68). „Nach wie vor gilt: Die duale Ausbildung hat in der ganzen Welt einen guten Ruf“, sagt Petra Brenner, Bereichsleiterin Ausbildung bei der IHK.

Beliebteste Berufe
An der Spitze der beliebtesten Ausbildungsberufe im Jahr 2019 stehen in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen die Kaufleute im Einzelhandel, dicht gefolgt von den Industriemechanikern. Im Zollernalbkreis stehen die Kaufleute im Einzelhandel nur auf Platz drei. Junge Leute starten ihre Karriere hier lieber als Industriemechaniker/-in oder als Industriekaufmann beziehungsweise –frau.

Konstantes Niveau
Die Anzahl derer, die sich für eine betriebliche Ausbildung in einem IHK-Beruf entschieden haben, ist in den letzten Jahren auf einem konstant hohen Niveau geblieben. Durch die Corona-Epidemie könnten die Ausbildungszahlen jedoch den größten Einbruch seit Jahren verzeichnen. Zum Stichtag 30. April 2020 liegt die Zahl neu eingetragener Ausbildungsverträge bei der IHK Reutlingen bei 973. Das sind 19,7 Prozent weniger als noch vor einem Jahr, als die Zahl zu diesem Zeitpunkt bei 1.212 lag.

Last-minute-Verträge
„Besonders bei den kaufmännischen Berufen im Gastgewerbe, bei Versicherungen und im Verkehrswesen halten sich die Betriebe derzeit mit Neuanstellungen zurück“, sagt Petra Brenner, „wir rechnen aber damit, dass viele Ausbildungsbetriebe ihre Verträge last-minute zum Start ins neue Ausbildungsjahr vor dem 1. September abschließen werden, sollte sich die Lage entspannen.“

Hier gibt es noch mehr Zahlen rund um die Ausbildung.

Joanna Klein

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