Mehr Gelder für „Digital Jetzt“

Das Los entscheidet

Um künftig noch mehr KMU bei der Digitalisierung zu unterstützen, werden die Fördermittel für „Digital Jetzt“ deutlich erhöht, allein in diesem Jahr von 57 auf 114 Mio. Euro. Am 15. Juli startet wieder das Losverfahren, über das die Mittel beantragt werden können.

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Das Förderprogramm setzt Anreize zur Investition in digitale Technologien und die Qualifizierung von Beschäftigen. Mehr zum Förderprogramm.

Laut Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums sind bislang Fördermittel für folgende Unternehmen und Vorhaben bewilligt worden.

  • Seit dem Start von „Digital Jetzt“ im September 2020 sind über 1.650 Anträge im Förderportal (http://www.digitaljetzt-portal.de/) beim DLR Projektträger
    eingegangen. Diese haben ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 163 Mio. Euro. 
  • Über 1.100 der Anträge sind final geprüft und bearbeitet worden. Hierbei wurden den Unternehmen insgesamt circa 39 Mio. Euro an Förderung bewilligt. Bei den bewilligten Anträgen beträgt die durchschnittliche Fördersumme rund 39.000 Euro, bei einer durchschnittlichen Förderquote von 51 Prozent.
  • Knapp ein Drittel der eingereichten Anträge entfällt auf Unternehmen mit einer Unternehmensgröße von 3 bis 10 Mitarbeitende (29 Prozent). Bei Unternehmen mit einer Unternehmensgröße von 11 bis 50 Mitarbeitenden sind es 44 Prozent. 
  • Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt nach Umsetzung des Projektes durch die Antragstellerin oder den Antragsteller. Die überwiegende Zahl der bewilligten Projekte befindet sich noch in der Umsetzungsphase. Die bereits beim Projektträger eingegangenen Verwendungsnachweise werden zurzeit geprüft.
  • Die häufigsten Investitionsvorhaben, für die im Fördermodul 1 „Investition in digitale Technologien“ eine Förderung beantragt wird, sind: Prozess- und Management-Softwaresysteme (36 Prozent), Hardware, Anlagen und digitale Infrastruktur (22 Prozent), digitales Geschäftsmodell & digitale Produkte/Dienstleistungen (15 Prozent), IT-Sicherheit (14 Prozent), Branchenspezifische Softwaresysteme zur
    Produkt-/Dienstleistungserbringung (7 Prozent), Digitales Arbeiten (6 Prozent).
  • Die häufigsten Qualifikationen, für die im Fördermodul 2 "Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden" ein Förderung beantrag wird, sind: IT-Sicherheit & Datenschutz, digitale Transformation/Digitalisierungsstrategie, digitales Arbeiten (Kollaboration etc.), Prozessoptimierung (ERP, WWS, CRM, DMS etc.), digitales Geschäftsmodell/digitale Produkte & Services und digitale Basiskompetenzen.

Unternehmen, die an „Digital Jetzt“ interessiert sind, müssen sich für ein Losverfahren registrieren. Erst danach wird der eigentliche Antrag gestellt:

  • Zur Teilnahme an der monatlichen Ziehung meldet man sich als registrierte Antragstellerinnen und Antragsteller im Förderportal für „Digital Jetzt“ an und füllen das Formular unter „Losverfahren“ aus.
  • Die Ziehung erfolgt jeweils am 15. eines Monats. Die aktive Bestätigung, dass man am Losverfahren für das nächste monatliche Kontingent teilnehmen möchte, ist für jeden Ziehungszeitpunkt erneut notwendig.
  • Ausgewählte Nutzer werden automatisch benachrichtigt und können anschließend einen Antrag vorbereiten und einreichen. Zur Antragstellung melden sie sich als ausgeloste Antragstellerinnen und Antragsteller im Förderportal für Digital Jetzt an und gehen auf Antragsübersicht.

Zum Portal.

Dr. Tobias Adamczyk

Dr. Tobias Adamczyk

Innovation und Umwelt
IHK-Zentrale
Position: Technologietransfermanager / Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IHK-IWW)
Schwerpunkte: Technologietransfer, Kooperationen, Wirtschaft und Wissenschaft, Fördermittelberatung, Patente, TRIZ, Koordinierung der landesweiten TechnologietransfermanagerInnen (EFRE), IHK-Netzwerk Innovation, IHK-Netzwerk virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb, Netzwerk Technologietransfermanager-BW
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