Revision des EU-Energielabels

Änderungen für Händler

Ab dem 18.03.2021 dürfen nur noch Geräte mit neuen Energielabel im Handel verkauft werden. Erste Änderungen gibt es schon jetzt.

Änderungen für HändlerScreenshot: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die Europäische Union will die Aussagekraft des EU-Energielabels stärken und hat eine Revision des Labels beschlossen. Dadurch sollen unter anderem die Vergleichsmöglichkeiten für Verbraucher verbessert werden. Daher gibt es eine Rückkehr zum ursprünglichen A- bis G-Label, gleichzeitig werden die Effizienzklassen auf Grundlage des aktuellen Technikstands und der voraussichtlichen Marktentwicklung neu skaliert. Zusätzlich wurden die Piktogramme überarbeitet und ein QR-Code auf das Energielabel hinzugefügt.

Was müssen Händler beachten?

Die Umstellung der Produktgruppen Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte, Weinlagerschränke und elektronische Displays inklusive Fernseher erfolgt so:

  • Ab dem 1. November 2020 müssen die Lieferanten ihren Geräten sowohl das neue Energielabel als auch das bisherige Energielabel beifügen.
  • Ebenfalls ab dem 1. November 2020 gilt: Für Produkte, die schon vorher in Verkehr gebracht worden sind, muss der Lieferant nun auf Aufforderung des Händlers das neue Energielabel bereitstellen.
  • Am 1. März 2021 beginnt das Umstellen auf das neue Energielabel in den Geschäften und im Onlinehandel: Die Händler haben dafür ein Zeitfenster von 14 Arbeitstagen (bis zum 18. März 2021).

Weitere Informationen zu dem neuen EU-Energielabel gibt es im Händlerleitfaden des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Arian Badamdeh

Arian Badamdeh

Innovation und Umwelt
IHK-Zentrale
Position: Projektmanager Energie und Umwelt
Schwerpunkte: Kompetenzstelle Energieeffizienz (KEFF) der Region Neckar-Alb
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