Sondervermögen: Verteilung auf die Kommunen

600 Millionen für Neckar-Alb

Das Land Baden-Württemberg gibt rund zwei Drittel der Bundesmittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur an die Kommunen weiter – insgesamt 8,77 Milliarden Euro. In die Region Neckar-Alb können so über einen Zeitraum von zwölf Jahren knapp 600 Millionen in die Infrastruktur investiert werden.

600 Millionen für Neckar-AlbFoto: Eyetronic - Fotolia.com

Die Landkreise Reutlingen (58.838.445,22 Euro), Tübingen (46.973.645,43 Euro) und der Zollernalbkreis (39.022.703,01 Euro) erhalten feste Budgets für ihre Infrastruktur. Das sind 144.834.793,66 Euro, die auf Landkreiseben in Neckar-Alb zur Verfügung stehen. Zusätzlich fließen weitere Mittel für investive Maßnahmen in die kommunale Infrastruktur: Insgesamt sollen 424.786.510,44 Euro in die 66 Städte und Gemeinden der Region Neckar-Alb gehen. Davon entfallen auf den Landkreis Reutlingen 174.709.952,27 Euro, auf den Landkreis Tübingen 137.182.553,33 Euro und auf den Zollernalbkreis 112.894.004,84 Euro. Insgesamt gehen aus dem mit 100 Milliarden Euro gefüllten Bundestopf über zwölf Jahre hinweg 13,1 Milliarden Euro nach Baden-Württemberg. Davon erhalten die Kommunen 8,75 Milliarden Euro – also pro Jahr rund 729 Millionen Euro. So können sie vor Ort dort investieren, wo das Geld am dringendsten benötigt wird. Dem Land verbleiben mehr als vier Milliarden Euro, die in Infrastruktur, Katastrophenschutz, Unikliniken und Landesgebäude fließen sollen.

Die Mittel können jeweils dann abgerufen und an die Kommunen ausgezahlt werden, wenn sie innerhalb von drei Monaten zur Begleichung fälliger Rechnungen benötigt werden.

Reformen nötig
Die IHK hat sich dafür ausgesprochen, vorrangig Projekte zu finanzieren, die die Verkehrsinfrastruktur stärken, die Energieversorgung modernisieren und die Digitalisierung in die Fläche bringen. In der Region Neckar-Alb zählen dazu insbesondere der Ausbau der B 27, der B 463 in Lautlingen, die Ortsumfahrung Reutlingen, der Albaufstieg, die Regionalstadtbahn sowie der Breitbandausbau. Klar ist aber auch: Es braucht echte Reformen. Solange weiterhin umständlich geplant und gebaut wird, kommt die Region nicht voran.

Eine Übersicht über die genaue Verteilung auf die einzelenen Kommunen finden Sie auf der Seite des Landesfinanzministeriums. 

Christoph Heise

Christoph Heise

Kommunikation & Marketing, Unternehmensförderung & Standortpolitik,
IHK-Zentrale
Position: Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Bereichsleiter
Schwerpunkte: Pressearbeit, Redaktion "WNA | Wirtschaft Neckar-Alb", Online-Redaktion, Koordination Interessenvertretung
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