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5 Tipps für mehr Teamgeist
Foto: lenetstan/shutterstock.com1. Erarbeiten Sie gemeinsam Regeln für die Zusammenarbeit im Team
Gemeinsam vereinbarte Regeln – zum Beispiel zur Kommunikations- und Feedbackkultur oder zu Verhaltensweisen bei Besprechungen – geben allen Teammitgliedern Orientierung und reduzieren Reibungspunkte und Konflikte. Die Teamregeln sollten dabei so konkret wie möglich formuliert werden: Eine Formulierung wie „Wir beginnen Meetings pünktlich, alle sind fünf Minuten vor Beginn da“ ist besser als „Wir sind pünktlich“. Halten Sie die Zahl der Regeln überschaubar, weniger ist mehr.
2. Etablieren Sie eine Fehlerkultur
Fehler passieren – und sie können den Zusammenhalt im Team stärken, wenn offen mit ihnen umgegangen wird. Schaffen Sie eine Arbeitsatmosphäre, in denen sich jedes Teammitglied traut, Fehler zuzugeben. Machen Sie dabei als Führungskraft keine Ausnahme und sprechen Sie auch Ihre eigenen Fehler an. Verdeutlichen Sie, dass jeder Fehler eine Lernchance ist und Raum für Innovationen schaffen kann, die sonst verborgen blieben.
3. Seien Sie Vorbild und bewahren Sie auch in stressigen Momenten Ruhe
Gerade in Stresssituationen sind Sie als Führungskraft der ruhende Anker Ihres Teams. Geben Sie Druck nicht an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter, sondern unterstützen Sie sie dabei, die nächsten Aufgaben klar zu priorisieren. Strahlen Sie Zuversicht aus („Gemeinsam schaffen wir das!“) und hören Sie Ihren Teammitgliedern auch bei knapper Zeit respektvoll zu. Werden Sie bei Fehlern auf keinen Fall laut oder vorwurfsvoll.
4. Feiern Sie gemeinsam Erfolge
Nehmen Sie sich im Team regelmäßig Zeit, um auf erledigte Aufgaben und abgeschlossene Projekte zurückzublicken: Was lief gut, was könnte beim nächsten Mal noch besser laufen? Loben Sie die beteiligten Teammitglieder und stoßen Sie ruhig auch einmal auf ein gemeinsam erreichtes Ziel an. So sorgen Sie nicht nur für einen besseren Zusammenhalt, sondern auch für eine kontinuierliche und nachhaltige Weiterentwicklung Ihres Teams.
5. Verteilen Sie Verantwortung auf mehrere Schultern
Wenn Verantwortung für Aufgaben und Projekte auf mehrere Teammitglieder verteilt wird, wächst beinahe automatisch das Engagement jedes Teammitglieds und damit der Zusammenhalt. Hierfür eignen sich zum Beispiel Arbeitsgruppen, bei denen die beteiligten Personen eigenständig Lösungen erarbeiten und anschließend präsentieren. Bei Meetings können Sie einzelne Teammitglieder zu Verantwortlichen für bestimmte Themen ernennen.
Der Experte: Walter Bölk ist zertifizierter Business Coach in Hohenstein-Meidelstetten. Er war über 30 Jahre lang als Führungskraft in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Ausbildungsleiter bei einem großen Reutlinger Industrieunternehmen.

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