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5 Tipps für ein gutes Schülerpraktikum

Ein Praktikum ist für Schülerinnen und Schüler oft der erste Schritt Richtung Berufswahl. Unternehmen, die Praktika anbieten, machen sich als Arbeitgeber sichtbar und können potenzielle Auszubildende kennenlernen. So wird die gemeinsame Zeit zum Erfolg.

5 Tipps für ein gutes SchülerpraktikumGrafik: iStock.com/Yindee123

1. Zeigen Sie sich als Praktikumsbetrieb
Machen Sie Schülerinnen und Schüler auf sich aufmerksam: Kommunizieren Sie Praktikumsplätze auf Ihrer Website, in Lehrstellenbörsen oder im IHK-Ausbildungsatlas. Bauen Sie Kontakte zu Schulen in Ihrer Nachbarschaft auf und schließen Sie Bildungspartnerschaften. So können Sie Lehrkräfte, Schüler und Eltern direkt über Ihre Angebote informieren.  

2. Erstellen Sie einen Praktikumsplan
Einen Praktikanten einfach „mitlaufen lassen“? Keine gute Idee! Jedes gute Schülerpraktikum benötigt einen Ablaufplan: Identifizieren Sie die Abteilungen, die für Praktikanten geeignet sind, und klären Sie mit den Teams, welche einfachen Aufgaben eine Praktikantin oder ein Praktikant dort jeweils übernehmen kann. Ein Tagesablauf mit vielen praktischen Tätigkeiten ist für Schüler besonders wichtig. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Gast aktiv eingebunden ist und einen positiven Eindruck mit nach Hause nimmt.

3. Nehmen Sie sich Zeit für das Onboarding
Der erste Tag im Praktikum ist für Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung: fremde Umgebung, unbekannte Spielregeln. Bieten Sie Ihrem Praktikanten eine sanfte Landung. Ein Begrüßungsgespräch  nimmt die erste Unsicherheit und hilft, Regeln und Erwartungen zu klären. Danach bietet sich ein Rundgang durch den Betrieb an. Wichtig: Informieren Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen über das Praktikum und stellen Sie ihnen Ihren Praktikanten vor.

4. Regeln Sie die Betreuung
Ihre Praktikantin oder Ihr Praktikant sollte während des gesamten Praktikums einen festen Ansprechpartner haben. Auch Patenmodelle helfen Ihrem Gast, sich leichter zurechtzufinden, vor allem am Anfang. Stellen Sie ihm dazu einen Azubi an die Seite. Eventuell sind auch Kontakte zur Lehrkraft wichtig. Klären Sie am besten schon vor Beginn des Praktikums, welche Lehrerin oder welcher Lehrer zuständig ist, und lassen Sie sich die Kontaktdaten geben.

5. Gestalten Sie einen positiven Abschluss
Genauso wichtig wie der gute Start ist ein positiver Abschluss des Praktikums. Laden Sie Ihre Praktikantin oder Ihren Praktikanten zu einem Abschlussgespräch ein und geben Sie ihr oder ihm eine Rückmeldung: Was ist gut gelaufen, wo sehen Sie Entwicklungspotenziale? Können Sie eine weitere Perspektive anbieten, vielleicht sogar einen Ausbildungsplatz? Auch das Feedback des Schülers kann für Sie wichtig sein: Wie hat er Sie als Gastgeber erlebt? Wie könnten Sie künftige Praktika noch verbessern?

(Diese Tipps erschienen in der WNA-Ausgabe 2+3/2026.)

Hier gibt es noch mehr Tipps rund ums Betriebspraktikum.

Ida Willumeit

Ida Willumeit

Ausbildung
IHK-Zentrale
Position: Leiterin Team Berufsorientierung
Schwerpunkte: IHK-Kampagne "Wirtschaft macht Schule", Neustart für Studis, IHK-Elterncafé, BoriS-Berufswahlsiegel, Netzwerk Erzieher, Kinder forschen
Telefon: 07121 201-123
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