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5 Tipps für die Selbstmotivation im Arbeitsalltag

Die Fähigkeit, sich selbst motivieren zu können, ist eine wichtige Schlüsselkompetenz im Berufsalltag: Wer unabhängig von äußeren Faktoren handelt, ist auf Dauer leistungsfähiger und zufriedener. Nicola Fritze, Organisationspsychologin, Coach und Speakerin aus Reutlingen, gibt fünf Tipps für die Selbstmotivation im Arbeitsalltag.

5 Tipps für die Selbstmotivation im ArbeitsalltagFoto: CandyRetriever/shutterstock.com

1. Fangen Sie klein an
Große bevorstehende Aufgaben können lähmend wirken. Entscheidend ist deshalb nicht, sie sofort komplett zu bewältigen, sondern ins Handeln zu kommen. Fragen Sie sich: Was ist der kleinste, gerade gut machbare Schritt? Schon wenige Minuten fokussierter Arbeit reichen oft, um den Einstieg in eine Aufgabe zu finden. Motivation entsteht häufig erst beim Tun. 

2. Konzentrieren Sie sich auf die Wirksamkeit Ihrer Arbeit
Wer den ganzen Tag nur auf andere reagiert, verliert leicht die eigenen Ziele aus dem Blick. Klären Sie deshalb zu Beginn des Tages: Welche ein oder zwei Aufgaben bringen mich heute wirklich voran und möchte ich deshalb schaffen? Dieser Fokus stärkt das Gefühl von Selbstwirksamkeit und genau das ist ein wichtiger Motor für die eigene Motivation.

3. Fokussieren Sie sich auf das Erreichte
Viele Menschen verlieren Energie, weil sie nur auf das schauen, was gerade hakt und nicht funktioniert. Sinnvoller ist es, Fortschritte sichtbar zu machen. Fragen Sie sich am Endes des Tages: Was habe ich heute erreicht? Dabei zählen auch kleine Erfolge! Wer Fortschritte bei seinen Aufgaben bewusst wahrnimmt, bleibt motivierter und arbeitet fokussierter.

4. Schützen Sie Ihre Energie
Leistung braucht Energie. Planen Sie deshalb im Arbeitsalltag bewusst kurze Phasen ein, in denen Sie neue Energie tanken können – zum Beispiel mit einem Spaziergang an der frischen Luft, einer Pause zwischen zwei Terminen oder konzentriertem Arbeiten ohne Unterbrechung (Fokuszeit). Motivation braucht gute Rahmenbedingungen.

5. Warten Sie nicht auf den Motivationsschub
Ein häufiger Denkfehler lautet: Erst muss die Motivation da sein, dann lege ich los. In der Praxis ist es allerdings meist umgekehrt. Beginnen Sie auch dann mit der Arbeit an einer Aufgabe, wenn Ihnen die Motivation dazu fehlt. Selbstführung bedeutet auch, einfach das zu machen, was gerade gemacht werden muss. Sehr oft kommt die Selbstmotivation dann von allein. 

Die Expertin: Nicola Fritze ist Organisationspsychologin, Führungskräftecoach und Speakerin in Reutlingen.

Christian Rohm

Christian Rohm

Kommunikation & Marketing
IHK-Zentrale
Position: Chef vom Dienst WNA | Wirtschaft Neckar-Alb
Schwerpunkte: Redaktion "WNA | Wirtschaft Neckar-Alb", Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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