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5 Tipps für Daten-Back-ups
Grafik: Gavica/shutterstock.com1. Achten Sie auf die Unveränderlichkeit Ihrer Back-ups
Ein entscheidender Faktor für die Absicherung wichtiger Daten ist, dass Ihre Back-ups unveränderlich sind. Solche „immutable backups“ sind so konfiguriert, dass die Daten zwar von autorisierten Nutzern gelesen, aber für einen festgelegten Zeitraum von niemandem überschrieben, verschlüsselt oder gelöscht werden können. Dadurch lässt sich das Risiko eines vollständigen Datenverlusts durch einen Cyberangriff erheblich senken.
2. Sichern Sie Ihre Back-ups mehrfach und an unterschiedlichen Orten
Dreifach hält besser: Erstellen Sie von allen Daten drei Kopien. Als erste Kopie gelten die Originaldaten auf dem Primärgerät, zusätzlich existieren mindestens zwei Kopien davon. Setzen Sie für diese Kopien mindestens zwei verschiedene Speichermedien ein (zum Beispiel externe Festplatte, USB-Stick, Netzwerk- oder Cloud-Speicher). Mindestens eine der Sicherungskopien sollte außerhalb des Unternehmens aufbewahrt werden, um Datenverlusten aufgrund von Ereignissen wie Feuer, Hochwasser oder Einbruch vorzubeugen.
3. Berücksichtigen Sie Compliance-Vorgaben
Back-ups, die personenbezogene Daten enthalten (etwa von Kunden oder Beschäftigten), müssen innerhalb der Europäischen Union gelagert werden. Das schreibt der Gesetzgeber vor. Wenn Sie für die Datensicherung eine Cloud nutzen, müssen Sie also unbedingt sicherstellen, dass der Betreiber die Daten nicht außerhalb der EU ablegt. Zudem gelten auch für Back-ups die gesetzlichen Vorgaben zur Aufbewahrung und Löschung personenbezogener Daten.
4. Erstellen Sie Ihre Back-ups regelmäßig
Back-ups sollten möglichst immer den neuesten Datenstand abbilden. Nehmen Sie die Datensicherung also nicht nur sporadisch, sondern zu festgelegten Zeiten vor, idealerweise täglich in der Nacht. Bei besonders kritischen Daten kann auch eine stündliche Sicherung oder eine Sicherung in Echtzeit infrage kommen. Die Back-ups sollten automatisiert gespeichert werden, um menschliche Fehler zu vermeiden.
5. Proben Sie den Ernstfall
Bereiten Sie sich auf den Fall vor, dass Sie tatsächlich einmal Daten aus einem Back-up wiederherstellen müssen. Testen Sie insbesondere, ob die Daten vollständig wiederhergestellt und anschließend auch verarbeitet werden können. Nur so wissen Sie, ob Ihre Sicherungsmethoden tatsächlich funktionieren. Denn was tun, wenn Teile des Back-ups etwa nur mit einem Passwort geöffnet werden können, dieses Passwort aber nicht mitgesichert wurde? /
(Diese Tipps erschienen in der WNA-Ausgabe 6+7/2026.)
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