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Kurs ZukunftProduktart: Broschüre
Abteilung: Kommunikation
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Mit dem Strategiepapier „Kurs Zukunft“ hat die IHK Reutlingen ihren Projektplan für die kommenden Jahre vorgelegt. Das von der IHK-Vollversammlung, dem Parlament der Unternehmerinnen und Unternehmer, entwickelte Papier sieht vier Schwerpunkte vor, mit denen die regionale Wirtschaft den Standort weiterentwickeln und die heimischen Betriebe fördern will: Im Fokus stehen Bildung, Innovationen, Gründer und Unternehmen.
Bildung als Wertschöpfungskette
Mit Blick auf den demografischen Wandel plädiert die IHK dafür, Bildung als Wertschöpfungskette zu begreifen und über alle Altersstufen verstärkt zu investieren. Die IHK wird zusätzlich Mittel für die Initiative „Ausbildung 2015“ bereitstellen, um mehr Jugendliche für eine Berufsausbildung zu gewinnen. Zudem soll leistungsschwächeren Schulabgängern und solchen ohne Abschluss durch Kompetenzchecks geholfen werden, ausbildungsfähig zu werden. „Wir können es uns künftig noch weniger leisten, das Potenzial, das in jungen Menschen steckt, zu verschenken“, sagte Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Die IHK wird außerdem ihre Aktivitäten in Schulen und Kindergärten weiter ausbauen. „Bildung muss früher beginnen, davon bin ich überzeugt“, so Epp. Gleichzeitig will die IHK mehr Berufstätige jenseits der 40 dafür gewinnen, Zeit in die eigene Weiterbildung zu stecken.
IHK gründet Institut
Die Region Neckar-Alb hinkt beim Innovationsindex sowie der Zahl der Patente im Baden-Württemberg-Vergleich hinterher. Um dies zu ändern, will die IHK die Kontakte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft deutlich steigern. Kernstück der künftigen Arbeit wird das neue „IHK-Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer“ sein. Das Institut hat den Auftrag, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen systematisch zu entwickeln. „Wir wollen Projekte auf den Weg bringen, die zu den regionalen Stärken passen“, erklärte Epp. Darüber hinaus wird das Institut durch Workshops und Veranstaltungsreihen einen Beitrag zur Förderung der innerbetrieblichen Innovationskompetenz leisten. Unternehmen sollen zudem verstärkt von den vorhandenen Förderprogrammen profitieren.
Unternehmen besser vernetzen
Der künftige wirtschaftliche Erfolg der Region wird von Unternehmerinnen, Unternehmern und Firmengründern abhängen. Allerdings verfügen gerade kleine und mittlere Unternehmen oftmals nicht über die Strukturen, ihr Geschäftsmodell laufend neuen Entwicklungen anzupassen, sagte Wolfgang Epp: „Wir setzen auf Vernetzung der Betriebe untereinander, um für Kontakte in die eigene Branche und zu Gleichgesinnten zu sorgen.“ Die heute schon existierenden IHK-Netzwerke zeigen, so der IHK-Hauptgeschäftsführer, dass Vernetzung auf regionaler Ebene funktioniert. Netzwerke für Einpersonen- und Kleinunternehmen, für Firmen zwischen acht und 80 Mitarbeitern sowie für die Kreativwirtschaft stehen derzeit in den Startlöchern.
Angebote für Gründer ausbauen
Ein besonderes Augenmerk legt der „Kurs Zukunft“ auf Gründerinnen und Gründer. Die IHK will den bestehenden Rückstand der Region bei der Zahl der Gründungen weiter aufholen. Denn: Jedes neu gegründete Unternehmen zieht im Schnitt eineinhalb Arbeitsplätze nach sich. „Wir wollen unsere Beratungs- und Serviceangebote für Gründer ausbauen.“ Mit dazu gehört das Projekt „IHK-Startup-Coach“. Hier sollen Gründer und alte Hasen zusammenkommen und die Jüngeren von den Tipps und Kniffen der erfahrenen Unternehmer und Manager profitieren. Darüber hinaus will die IHK das Gründungsgeschehen rund um die Hochschulen weiter anschieben. „Unser Ziel bleibt: Jeder Student soll während seines Studiums mindestens einmal Kontakt zu IHK-Campus-Startup bekommen.“
Selbstverpflichtung der Wirtschaft
IHK-Präsident Erbe versteht „Kurs Zukunft“ als Selbstverpflichtung der Wirtschaft. „Wir wagen keinen ungefähren Blick in die Glaskugel, sondern sind sehr konkret und das macht es eben auch anspruchsvoll.“ Gut ein Jahr nach der Wahl der neuen IHK-Vollversammlung und eines neuen IHK-Präsidenten hat die Vollversammlung nicht nur die Leitlinien ihrer Arbeit bestimmt. Christian O. Erbe geht es um die Umsetzung. „Jetzt gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und die Themen abzuarbeiten.“
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AnsprechpartnerHerr Dr. Wolfgang EppHauptgeschäftsführer, Bereichsleiter Bereich: Standortpolitik Telefon: 07121 / 201-260 E-Mail: E-Mail verfassen vCard herunterladen |

