IHK-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013

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IHK-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013

Das Runde gehört nicht ins Eckige

(Reutlingen, 11.06.2013) „Wir wünschen uns ein unternehmerfreundliches Klima“, sagte IHK-Präsident Christian O. Erbe heute bei der Vorstellung der Prüfsteine zur Bundestagswahl. Die IHK-Vollversammlung, das regionale Parlament der Unternehmerinnen und Unternehmer, hat das Forderungspapier aufgestellt und verabschiedet. Titel der Broschüre: Das Runde gehört nicht ins Eckige.

Eine Fußballweisheit besagt: „Das Runde muss ins Eckige!“ Was im Fußball einfach klingt, ist in der Politik schwieriger. Komplexe Sachverhalte und Probleme lassen sich nicht in eine bestimmte Form pressen. Ziel der Wirtschaft ist es, im Dialog mit der Politik, Lösungen zu erarbeiten, so dass am Ende die Dinge doch passen. In den Wahlprüfsteinen hat sie ihre Erwartungen an die künftigen Abgeordneten formuliert.

Ohne Energie keine Industrie
Allen voran steht das Thema Energie. Unternehmerinnen und Unternehmer erwarten Versorgungssicherheit, konkurrenzfähige Energiepreise und einen verlässlichen Rechtsrahmen. „Die Rechnung ist einfach: ohne Energie keine Industrie“, sagte Erbe. Firmen wollen Sicherheit für ihre unternehmerischen Planungen und „nicht plötzlich im Dunkeln dastehen.“

Vernünftige Steuerpolitik
Kritik übte der IHK-Präsident an der zuletzt aufgekommenen Steuerdiskussion. „Eine zusätzliche Belastung gefährdet die Entwicklung der Unternehmen“, so Erbe. Sie verhindert Investitionen und den Erhalt und die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Die Wirtschaft fordert daher ein klares Nein zur Wiederbelebung der Vermögensteuer, der Verschärfung der Erbschaftssteuer und der Erhöhung der Einkommenssteuer. „Damit die Region Neckar-Alb wirtschaftlich stark bleibt, brauchen wir eine vernünftige Steuerpolitik“, appellierte Erbe an die künftigen Abgeordneten.


Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr
Nachholbedarf sieht die hiesige Wirtschaft nach wie vor beim Ausbau der Infrastruktur. Ob Verkehr oder Breitband, die Region Neckar-Alb will sich nicht abhängen lassen: Sie kämpft für eine optimale Anbindung. In einem industriestarken Gebieten muss die Infrastruktur stimmen. Ansonsten ist nicht nur die Mobilität beeinträchtigt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumschancen der Wirtschaft sind in Gefahr.


Unternehmerfreundliches Klima
Die Wirtschaft wünscht sich insgesamt ein unternehmerfreundliches Klima. So sind ein Bekenntnis zur dualen Ausbildung sowie Investitionen in Forschung und Wissenstransfer nötig. Nicht zuletzt erwarten die Firmenchefs Freiheiten für ihr unternehmerisches Handeln. Dazu zählen die Wahrung der Tarifautonomie und der Abbau von Bürokratie und Handelsbarrieren.



Wolfgang Epp
Ansprechpartner
Herr Dr. Wolfgang Epp
Hauptgeschäftsführer, Bereichsleiter
Bereich: Standortpolitik
Telefon: 07121 / 201-260
E-Mail: E-Mail verfassen
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